Woran du hochsensible Kinder erkennen kannst

Es gibt Kinder deren Verhalten uns auffällt, uns vielleicht Sorgen bereitet oder auch missfällt oder vergnügt. Sie verhalten sich vielleicht nicht entsprechend der Norm und wir fragen uns ob sie hochsensibel sind. Aber Kinder lassen sich, genauso wie Erwachsene, nicht so einfach in eine Schublade stecken in der wir hilfreiche Raster und „Gebrauchsanleitungen“ finden. Wir benötigen eine verständnisvolle Sicht auf sie und die Bereitschaft sie in ihren Eigenarten anzunehmen. Und wir können uns immer fragen: Wieso fällt mir dieses Kind auf? Warum stört mich ein bestimmtes Verhalten? Was hat das mit mir zu tun? Oft leben diese Kinder Anteile von uns selbst aus, mit denen wir hadern.

Zudem ist es häufig so, dass diese Auffälligkeiten, noch bevor wir an Hochsensibilität oder eine Reizüberflutung des Kindes denken, die sich durch klare Strukturen und eine Entstressung auf vielen Ebenen zur allgemeinen Entspannung beitragen können, ein negativer Mangelblick auf das Kind die Überhand gewinnt. Und das tut den Kindern Unrecht. Denn sie sind einzigartig udn wundervoll und zeigen auf der anderen Seite ungewöhnliche Stärken – unter Umständen jedoch verbunden mit besonderen Reaktionen. So ertragen hochsensible Kinder z.B. keine Ungerechtigkeiten. Aufgrund ihrer umfassenden Wahrnehmungsfähigkeit sind ihnen die Konsequenzen einer solchen Behandlung bewusst und sie empfinden sie häufig besonders negativ – was wiederum dazu führt, dass sich das Kind selbst abwertet. Negative Folgen entstehen auch dadurch, wenn das hochsensible Kind sich komplett unverstanden fühlt. Das kann leicht passieren, denn unser gesellschaftliches System ist so angelegt, dass Leistungsorientierung und Konkurrenzdenken oft als Norm vermittelt werden. Und genau das widerspricht dem Empfinden Hochsensibler, denn ihre Werte orientieren sich meist an Werten wie Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit.

In dieser Folge teile ich ein paar grundsätzliche Gedanken mit dir zu diesen Kindern und Merkmale, die uns bei einer Orientierung und eine hilfreiche Sicht auf diese Kinder helfen können.


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Die Anleitung dazu findest du hier.

 

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