Autor: Samara

#119 Fühlst du dich schuldig wenn du ganz du selbst bist?

Interview mit Hartmut Lohmann über Schuldgefühle

Schuldgefühle kennt jeder von uns – und keiner will sie haben. Besonders als sehr feinsinnige Menschen, haben wir uns oft nicht angenommen gefühlt mit unseren Besonderheiten und Bedürfnissen und diese Haltung uns selbst gegenüber meist in uns verinnerlicht und bis in die heutige Zeit verstärkt. Wenn wir jetzt unsere wahren Bedürfnisse und uns selbst ganz zeigen, fühlen wir uns häufig schuldig.

Schuldgefühle sind unter den Gefühlen eine besondere Spezie. Streng genommen handelt es sich dabei nicht um ein Gefühl, sondern um die Auswirkungen eines Urteils, dass wir getroffen haben, oder uns von jemand anderem suggeriert worden ist. Schuldgefühle entstehen, wenn wir zum Beispiel unser Verhalten als falsch bewerten und uns dafür verurteilen.

Und da wir häufig im Leben gehört oder suggeriert bekommen haben, dass wir nicht OK sind, dass wir uns „normal“ und anders verhalten sollen, nämlich angepasst an die Bedürfnisse anderer, erleben wir dann Schuldgefühle in unangenehmer Form.

Wenn wir beginnen, uns selbst Ernst zu nehmen für unsere Bedürfnisse und diese umzusetzen oder einzufordern, beginnt häufig ein innerer Konflikt, weil wir sie als etwas negatives betrachten. In diesem Interview rollt Hartmut Lohmann dieses Thema von einer anderen Seite auf, denn die positive Seite von Schuldgefühlen ist unsere soziale Verantwortung für uns als Spezie.

Schuld steckt in diesem Sinne den sozialen Rahmen ab, indem wir uns bewegen – gleichzeitig schränkt sie unsere Identität ein, unsere Entfaltung als Individuum. Wir bewegen uns in einem inneren Konflikt, der uns Stress bereitet. Die Regeln nach denen wir spielen, werden von den Schuldgefühlen bestimmt.

In dieser Podcastfolge erfährst du, wie wir mit einem neuen Blick auf das Thema auch die Chance bekommen, Schuldgefühlen anders und neu zu begegnen und uns mit ihnen auszusöhnen.

Über Hartmut:

Als Medium und Geistheiler ist er erfolgreich in Deutschland und seine Methode der Chi-Heilung erfreut sich immer größerer Erfolge. Als Teil des Teams von Chi-Heilung international ist er ein Spezialist für Heilung auf räumliche Distanz wie alle seine Kollegen dort. Er muss niemanden mehr vor Ort behandeln, um die tiefsten Knoten der Seele zu lösen.

Die Webseite der Heilpraxis : http://www.chi-heilung.de/

Das Chi-System

http://www.chi-heilung.de/chi-systeme/

Das Chi-System ist eine neuartige Technologie zur Selbstheilung. Es ist Meditation 2.0, die Heilung der nächsten Generation.

 

 

 

 

 

 

 

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#118 Wie du mit belastenden Energien von anderen umgehen kannst

Warum Fremdenergien vielleicht gar nicht so fremd sind

Kennst du das auch? Du betrittst einen Raum, indem gelacht, gesungen und getanzt wird und du spürst, dass dich diese Energie erfasst und dir auch ein Lächeln aufs Gesicht zaubert? Und genauso kann uns die drückende Energie eines Raumes voller Menschen beeinflussen.

Wir haben ein Talent für Wahrnehmung – auch für Energien von Menschen, Orten, Gegenden oder Ereignissen. Die Energie von Orten wird beeinflusst durch Menschen, die sich dort aufhalten oder auch das, was dort geschieht. Und wir können das wahrnehmen. Es gibt Plätze, an denen wir gerne verweilen und andere, die wir meiden.

Weil die jeweiligen Energien dort unsere eigene Energie, unsere Stimmung oder unser Wohlgefühl beeinflussen. 

Manche haben eine angenehme, manche eine unangenehme Wirkung auf uns.

Es kann auch sein, dass wir plötzlich Gefühle, Gedanken etc. haben, die gar nicht unsere eigenen sind, sondern zu jemand oder etwas anderes gehören. Die wir aus einem anderen Energiefeld sozusagen aufgenommen haben, denn als hochsensible Menschen nehmen wir nicht nur eigene Gefühle sehr stark wahr, sondern oft auch die der Menschen um uns herum. Das kann belastend sein und meist geschieht es unbewusst.

Die Energien ande­rer Men­schen auf­- und wahrzu­neh­men, bietet auch Chancen für unser eigenes heiler werden in dem Sinne, dass wir uns selbst besser kennenlernen. Wir werden uns bewusster über uns selbst und beginnen damit, die Kraft und Macht zu uns zurücknehmen, indem wir Verantwortung für das übernehmen, wie wir darauf reagieren, wie wir auf die jeweilige Situation antworten.

Hör dir dazu die ganze Podcastfolge an, um herauszufinden, wie wir genau damit unsere  Macht über uns und dem, was mit uns geschieht zurückerobern können und damit die Angst vor Fremdenergien oder Manipulation ihren Schrecken verliert.

Damit wir uns gleichzeitig sanft, sensibel, stark UND machtvoll fühlen.

Das Video aus der Hochsensibel-Lounge:

Hochsensibilität – Wie du mit Überreizung, Medialität und besonderen Wahrnehmungen umgehen kannst

 

findest du unter dem Reiter: Inspirationen

 

 

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#117 Bist du introvertiert, extrovertiert oder high sensation seeking sensibel?

Interview mit Michaela Rödl über Achtsamkeit und verschiedene sensible Persönlichkeitsmerkmale

 

Bist du eher ruhig, zurückhaltend und schüchtern und empfindest dich als introvertiert?

Fast 70 % von uns gelten als introvertiert hochsensibel. Das bedeutet, dass diese sich besser regenerieren können wenn sie allein sind – vielleicht in der Natur, allein auf dem Sofa oder in Gesellschaft von wenigen, engen Freunden. Extrovertierte hingegen schöpfen Kraft aus dem Zusammensein mit anderen. Sie mögen es gerne, mit vielen Menschen in Kontakt oder zusammen zu sein. 

Das heißt, die Unterscheidung in eines dieser Merkmale wird danach getroffen, wie wir uns am Besten regenieren, wie wir auftanken und uns wieder mit Energie aufladen.

Ist das bei dir eher durch das Alleinsein oder eher im Zusammensein mit anderen der Fall? Oder beides?

Dann fällst du womöglich in die Kategorie der high sensation seeker…

Der Begriff Sensation Seeking (sensation engl. = Sinneseindruck, Empfindung; seeking engl. = suchen) macht deutlich, dass es sich um eine Persönlichkeitseigenschaft handelt, die nach abwechslungsreichen Erlebnissen und Erfahrungen, spannenden Entdeckungen und intensiven Gefühlen im Leben sucht. Die hochsensiblen Sensation Seeker haben oft zwei Seelen in ihrer Brust. Ein Teil möchte viele unterschiedliche Erlebnisse voller Intensität und Lebendigkeit während der andere Teil sich nach Vorhersehbarkeit und Rückzug sehnt.

Wie du deine Anteile mit deiner Sensitivität in Balance bringen kannst, erfährst du in dieser Podcastfolge.

 

Über Michaela:

Michaela Rödl ist selbst hochsensibel. Lange hat sie unter ihrer Empfindsamkeit gelitten – hat sich anders und falsch gefühlt. Mittlerweile wurde ihr Leiden zur Leidenschaft. Als Coach hilft sie hochsensiblen Menschen dabei, sich besser zu verstehen, anzunehmen und schätzen zu lernen, so wie sie sind.

Michaelas Herzensanliegen ist die Achtsamkeit, die ihr selbst geholfen hat, ihre Hochsensibilität als ein Geschenk wahrzunehmen.

Achtsamkeit bedeutet, ganz im Moment zu sein und alles wahrzunehmen was ist. Es ist die bewusste, offene und akzeptierende Haltung gegenüber dem, was wir wahrnehmen. Im Hier und Jetzt. Und das kann alles sein – Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke, körperliche Vorgänge und alles – einfach alles, was um uns herum geschieht und in unsere Wahrnehmung fällt.

Webseite: www.lebensraum-du-darfst-sein.de

Instagram: https://www.instagram.com/michaela_roedl_lebensraum/

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCcFPZfhcUTgZF0x9KHTTDFQ?view_as=subscriber

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#116 Warum unser Interesse an spirituellen Themen auch ein Anzeichen für Hochsensibilität ist

Was bedeutet eigentlich Spiritualität?

Warum interessieren sich so viele hochsensible Menschen für Spiritualität, Religion und Übersinnliches? Warum werden wir so oft damit in Verbindung gebracht?

Eigentlich logisch, wenn wir bedenken, dass unsere ausgeprägte, vernetzte Wahrnehmungsfähigkeit uns so viele besondere, tiefgehende Erlebnisse und Gefühle schenkt. Diese beschäftigen uns und dennoch zögern wir oft, sie mit unserem nächsten Umfeld zu teilen, weil wir befürchten, dafür Geringschätzigkeit wenn nicht sogar verständnisloses Kopfschütteln zu ernten.

Unsere intensiven Wahrnehmungen und Gefühle sind für uns normal und bedeuten, dass sich unsere Seele darüber ausdrückt – die Seele, um deren Belange es in der Spiritualität geht. Also können wir Spiritualität als eine Reise in unsere innere Welt und die Verbundenheit mit unserer Seele betrachten.

Unser Interesse an Spiritualität, der dem Thema der Hochsensibilität von manchen einen zweifelhaften Ruf eingebracht hat, kennzeichnet uns nicht als “Spinner”, sondern als Suchende der Verbundenheit mit unserem Seelenbewusstsein.

Spiritualität ist etwas sehr individuelles, freies, eigenes und ist unsere innere Welt! Und auch unsere Seele ist individuell. Für jeden von uns ist der Ausdruck unserer Spiritualität anders. Einer kann den Zugang über die Natur finden, jemand anders übers Meditieren oder über Yoga-Übungen und wieder andere finden diesen Zugang vielleicht beim Singen, beim Spielen mit Kindern oder beim Reparieren eines Fahrrades.

Eine Definition von Spiritualität könnte eine Verbundenheit mit unserer Seele oder das tiefst mögliche Verständnis von uns selbst sein. Etwas heilsames, sanftes und liebevolles, dass über unser Denken, unseren Körper und unser Ego hinaus geht. Manche nennen es Gott oder Lebenskraft oder Quelle oder oder oder. Spiritualität bedeutet nicht automatisch Religion und hat auch nicht für jeden Menschen etwas mit Gott zu tun.

Letztendlich ist Spiritualität kein Wissen, das wir in Büchern finden oder in Kursen lernen. Dort finden wir immer nur Hinweise und Puzzelstücke, die uns unserer eigenen Wahrheit näher bringen. Es sind Erklärungsversuche. Wichtig für unsere Vollständigkeit ist, dass wir diesen Teil in uns wahrnehmen und einen Platz in unserem Alltag einräumen. … deshalb gibt es heute auch keinen Buchtipp dazu 💖 … aber die Möglichkeit, in dieser Podcastfolge dein Interesse an Spiritualität besser zu verstehen und Inspirationen, wie du damit umgehen kannst.

 

 

 

 

 

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#115 Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Hochsensibilität

Interview mit Professor Michael Plüss

In diesem interessanten Interview mit Professor Michael Plüss aus London erfährst du, was die Forschung aktuell zum Thema Hochsensibilität beschäftigt.

High Sensory-Processing-Sensitivity (HSPS)”lässt sich im Deutschen mit “Sensitivität für sensorische Verarbeitungsprozesse” übersetzen und deutet an, dass Hochsensibilität mit einer bestimmten Form von Reizverarbeitung im Gehirn einher geht, die auch zunehmend Gegenstand neuropsychologischer Forschungen ist.

Wir wissen dass es sich bei Hochsenisbilität nicht um eine psychische Störung oder Krankheit handelt, was aber nicht ausschließt, dass beides zusammen auftreten kann. Von diesen und anderen Themen, wie den verschiedenen Untersuchungen und Erkenntnissen sowie den Forschungsergebnissen über Ergebnisse von Studien über ererbte und erlernte Hochsensibilität, berichtet Michael in dieser Podcastfolge.

Die Erkenntnisse seines Teams können für uns gut und hilfreich zu unserer eigenen Orientierung und dem Verständnis für uns selbst sein.

Auf der folgenden, sehr informativen Webseite von Michael und seinem Team findest du weitere interessante Artikel, Forschungsergebnisse, Test und Möglichkeiten zur Teilnahme: Sensitivitätsforschung

Über Michael:

Michael Pluess, PhD, ist Professor für Entwicklungspsychologie am Institut für biologische und experimentelle Psychologie der Queen Mary University of London. Zunächst in Chemie und Musik ausgebildet, arbeitete er mehrere Jahre im Labor und auf der Bühne, bevor er sein Interesse an Psychologie verfolgte. Seine Forschung konzentriert sich auf drei Bereiche:

1) individuelle Unterschiede in der Umweltsensitivität, die Vorstellung, dass einige aufgrund ihrer Empfindlichkeit gegenüber Umwelteinflüssen stärker von derselben Erfahrung betroffen sind als andere Menschen,

2) positive Entwicklung, wie die Entwicklung und Bewertung von Interventionen zur Förderung der Entwicklung des psychischen Wohlbefindens bei Kindern und Erwachsenen und

3) Psychische Gesundheit und Belastbarkeit bei humanitären Krisen, einschließlich Längsschnittstudien und randomisierter kontrollierter Studien zu Interventionen im Bereich der psychischen Gesundheit in humanitären Einrichtungen.

Seine Forschungsergebnisse wurden in führenden Fachzeitschriften veröffentlicht.

In der Podcastfolge 37 findest du das erste Interview mit Michael zum Thema: Hochsensibilität – eine wissenschaftliche Sicht

 

 

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#114 Hochsensibilität im Familienleben mit Kindern

Interview mit Svenja Löwe

Wie sich unsere Hochsensibilität harmonisch im Familienleben auswirken kann.

Manchmal ist es gar nicht so einfach, zur eigenen Hochsensibilität zu finden und dann auch noch dazu zu stehen. Oft zeigen uns genau unsere Kinder auf (oder die Kinder, die uns nahe stehen), wo wir selbst noch Wunden in uns tragen oder nicht gut für uns sorgen. Es gibt unterschiedliche Wege für das eigene JA, das Ziel ist immer das gleiche:

Die Annahme, der achtsame Umgang und das Verständnis über die Hochsensibilität für uns selbst und unsere Kinder.

Familien mit feinsinnigen Menschen besitzen das Potential, sehr empathische und feinfühlige Nester für alle zu sein und gleichzeitg sind wir oft mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert.

Svenja Löwe ist Expertin für die Unterstützung von hochsensiblen Kindern und Familien. Ihr Anliegen ist es, die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und eine Umgebung zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen, damit sie sich so annehmen können, wie sie sind, und zu löwenstarken Persönlichkeiten heranwachsen.

Wir können ihnen helfen, dass sie es leichter damit haben und mit ihren feinfühligen Geschenken, die Welt bereichern – von Anfang an.
Bereicherung für die ganze Familie!

Wir als Erwachsene spielen dabei eine sehr wichtige Rolle, wenn wir ihnen helfend zu Seite stehen, sie dabei ermutigen ihren Weg gehen lassen und ihnen dafür Kraft geben –

 

Das sagt sie selbst:

Ich bin Ergotherapeutin, Autorin, Kongressveranstalterin und Beraterin für hochsensible

Familien – und in erster Linie auch selbst hochsensible Mama von hochsensiblen Kindern.

Da ich weiß, vor welchen Herausforderungen hochsensible Familien immer wieder

stehen können, ist es mein Herzensanliegen diese Familien mit meinem fachlichen

WIssen und meiner persönlichen Erfahrung zu unterstützen, damit vor allem auch die

Kinder so früh wie möglich lernen, gut mit ihrer besonderen Wahrnehmung umzugehen,

damit sie in ihre ganze Löwenkraft kommen und ihr volles Potential leben können.

Ich habe, wie viele erwachsene hochsensible Menschen, erst spät von meiner eigenen

Hochsensibilität erfahren. Bs dahin war es für mich nicht immer einfach, mich so

anzunehmen, wie ich bin. Dabei ist genau dies die Grundlage für ein entspanntes und

harmonisches Leben mit der Hochsensibilität. Das ist auch das Grundprinzip meiner

Arbeit, die Kinder (und sich selbst) als wundervolle einzigartige Wesen anzunehmen und

sie darin zu begleiten, ihren ganz eigenen Weg zu gehen ohne sich zu verbiegen

sondern in ihre ganze Größe zu kommen.

Buchtipp zur Folge: Hochsensibel und löwenstark: Die besten Strategien der Experten für einen entspannten Alltag mit Deinem hochsensiblen Kind

Hochsensibel und löwenstark: Die besten Strategien der Experten für einen entspannten Alltag als hochsensible Eltern

Webseite: https://dieloewenfamilie.de/

Blog: https://dieloewenfamilie.de/author/svenjaloewe/

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UC1TCIIMOEatTE60FE9rFmEg?view_as=subscriber

Facebook: https://web.facebook.com/groups/177084286356130

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#113 Wie du deine Hochsensibilität nicht mehr als Belastung erlebst

… und nicht mehr unter ihr leidest

Für manche Menschen ist die Hochsensibilität eine Freude – für andere ein Leid.

Wie wir unsere Feinsinnigkeit erleben und empfinden ist sehr individuell und hängt von so unterschiedlichen Faktoren wie unserer Bewertung darüber, auf welche Aspekte wir unseren Fokus legen, unseren passenden Lebensumständen oder auch unserer Fähigkeit, gut für uns zu sorgen und einzustehen, ab.

Wenn wir darunter leiden, dass wir so viel wahrnehmen können fühlen wir uns oft als Opfer der Umstände oder haben den Gedanken, dass das Leben gegen uns oder schwer ist, weil wir so sensibel sind. Und doch sind wir keine Opfer unseres Persönlichkeitsmerkmals, sondern können viel dazu beitragen, dass wir unsere Sicht darauf verändern.

Genauso können wir uns aber auch über eine gesteigerte Sinneswahrnehmung freuen, wenn wir angenehme Stoffe auf der Haut spüren, leckeres Essen schmecken, duftende Blumenfelder riechen, warme Sonnenstrahlen und eine positive Energie intensiv spüren. Wir alle kennen Tage, die sind aufgrund unserer Sensibilität randvoll mit guten Emotionen gefüllt, so dass wir sie unbedingt teilen wollen und unser Umfeld auch davon profitiert. Wir stecken voller Phantasie und Kreativität und haben der Welt und unseren Mitmenschen mit unserem Talent viel zu geben. Das sind bereichernde Aspekte dieser Gabe, die uns von Geburt an aus dem Grund begleitet, genau diese Dinge in die Welt zu bringen. 

Wir können beginnen, diese positiven Aspekte bewusst wahrzunehmen, innezuhalten und sie so richtig genießen. Und wir können Verantwortung für unsere Bedürfniss übernehmen und unser Leben für uns passender machen. Wie das möglich ist, erfährst du in praktischen Beispielen und Inspirationen in dieser Podcastfolge.

Buchtipp: Abgrenzung empathisch – Grenzen setzen – Abgrenzung lernen

Neues Video zum Thema in der Hochsensibel-Lounge Hochsensibilität – Freude oder Leid? Fluch oder Segen?

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#112 Hochsensibilität und Selbstwert – Wie dein Selbstwertgefühl heilen kann

Interview mit Hartmut Lohmann

Jeder kennt es: Die Entwertung unseres Selbst, das NEIN sagen zu unseren sensiblen Talenten oder „Schlechtmachen“ der eigenen Fähigkeiten oder Eigenschaften ist für viele von uns trauriger Alltag.

Besonders wir feinsinnigen Menschen haben oft die Erfahrung gemacht, dass wir Ereignisse anders empfunden oder besonders reagiert haben und damit auf wenig Verständnis oder sogar Ablehnung in unserem Umfeld stießen. Aufgrund unserer niedrigen Reizschwelle können Dinge, die anderen völlig normal vorkommen, auf uns schon starke Reize ausüben, die wir als Stress empfinden – besonders wenn wir uns mit anderen vergleichen.

Wieso schaffe ich das nicht so wie die anderen? – Warum kann ich das nicht aushalten? – Warum ist mir alles zu viel?“

Wenn negative Reaktionen unserer Umwelt und Selbstvergleiche zusammenwirken, kann dies eine Abwärtsspirale in uns auslösen, die unseren Selbstwert stark mindert, weil wir dann Anteile von uns ablehnen.

In dieser Podcastfolge erfährst du,  warum wir als Hochsensible besonders auf einen stabilen Selbstwert angewiesen sind, warum Empathie in Verbindung zum Selbstwert steht und wie du deinen Selbstwert wieder stärken kannst.

Buchtipp zur Folge: Hör auf, dich fertigzumachen! -: Wie wir zu einem dauerhaft positiven Selbstwert finden

 

Hartmut Lohmann

Als Student der Psychologie, entdeckte Hartmut Lohmann in tiefen Meditationen seine Fähigkeiten des Heilens und Sehens. Als westlich erzogener Mensch dauerte es Jahre, bis er diesen Gaben Vertrauen schenkte. Inzwischen sind seine Fähigkeiten ausgereift genug, binnen Sekunden die Gesundheit und Energie eines anderen Menschen zu erfassen. Als Medium und Geistheiler ist er einer der erfolgreichsten in Deutschland und seine Methode der Chi-Heilung erfreut sich immer größerer Erfolge. 2016 gründete er sein eigenes Seminarzentrum “Your Buddha” in Bochum mit seiner Heilpraxis gleich daneben. Als Teil des Teams von Chi-Heilung international ist er ein Spezialist für Heilung auf räumliche Distanz wie alle seine Kollegen dort. Er muss niemanden mehr vor Ort behandeln, um die tiefsten Knoten der Seele zu lösen.

Die Heilpraxis : Webseite Hartmut Lohmann

Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/user/FlyingGinko

Sein neustes Buch: Wie Herzen miteinander sprechen

www.chi-heilung.de/produkt/wie-herzen-miteinander-sprechen-die-universelle-sprache-der-empathie-deutsch-gebundene-ausgabe-12-november-2020/

Das Chi-System

www.chi-heilung.de/chi-systeme/

Das Chi-System ist eine neuartige Technologie zur Selbstheilung. Es ist Meditation 2.0, die Heilung der nächsten Generation.

 

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#111 Wie du sensibel mit Eifersucht oder Wut umgehen kannst

Hochsensibilität und Umgang mit herausfordernden Gefühlen

Wir als sensitive Menschen erleben alles intensiver: Gerüche, Geschmack, Geräusch, das, was wir empfinden und eben auch unsere Gefühle. Keiner kann mehr lieben oder auch wütend sein wie Menschen mit diesen ganz feinen Sensoren. Freude und Liebe zu empfinden und diese Gefühle bewusst auszukosten, fällt uns leicht. Aber die herausfordernden Gefühle zu akzeptieren und sie quasie “auszukosten” fällt uns so viel schwerer. Das ist sehr verständlich, weil wir gelernt haben, dass wir keine Angst, Wut oder Eifersucht zu haben brauchen und das wir möglichst schnell wieder lachen sollen. Allerdings bedeutet das jedes Mal ein NEIN zu dem was ist und letztendlich zu dem was wir sind. Oft hat auch das zur Folge, dass wir mehr und mehr Anteile von uns selbst ablehnen.

Mit jedem Gefühl, das wir liebevoll annehmen wächst auch die Selbstliebe für uns. Wir gelangen zu mehr Achtung und Ehrfurcht vor uns selbst, indem wir unsere Gefühle ernst nehmen und sie nicht bewerten!

Wir können uns als Gastgeber für unsere Gefühle betrachten. Es ist völlig Ok wenn wir Angst haben, uns fürchten oder wütend sind. Als Menschen gehören zu unserem Leben alle Gefühle – auch Eifersucht, Verzweiflung und Hilflosigkeit. Das ist natürlich, das bedeutet Menschsein.

Und gleichzeitig haben wir die Wahl, wie wir mit ihnen umgehen. Wir müssen uns nicht von ihnen beherrschen lassen. Wir müssen aufgrund unserer Gefühle kein Drama aus einer Situation machen. Wir können lernen, sie alle zuzulassen und wie eine Art Gastgeber für sie sein. Wir müssen nicht in ihnen stecken bleiben, sie festhalten oder uns damit identifizieren. Es sind alles natürliche Gefühle, die kommen und wieder gehen. Wir können sie vorbei ziehen lassen, wenn wir JA zu ihnen sagen. Und wie das möglich ist, erfährst du in dieser Podcastfolge mit vielen, neuen Inspirationen.

– wie du Gefühle wahrnimmst   

– warum Verantwortung für unsere Gefühle so wichtig ist    

– warum die Ereignisse nicht die Probleme in unserem Leben erschaffen     

– warum unsere eigene Bewertung und Einordnung eines Ereignisses darüber entscheidet ob wir leiden oder nicht  

– warum wir keine Angst haben müssen, dass die herausfordernden Gefühle bei uns bleiben, wenn wir sie bejahen

 

Viel Spaß beim Zuhören!

 

 

 

 

 

 

 

 

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#110 Keiner versteht mich – mit meiner Sensibilität

und wie du dich besser verstanden fühlen kannst

Fühlst du dich oft unverstanden und fremd in dieser Welt?

Das Gefühl und die Gedanken von „keiner versteht mich“ prägen den Alltag von vielen feinsinnigen Menschen.

Der Grund liegt oft in unserem feineren Gespür für Energien, Reize und Wahrnehmungen und unserem oft tiefgründigen Wesen. Wir sehnen uns oft nach einem tieferen Austausch, beschäftigen uns viel mit Sinnfragen und brauchen oft viel Zeit für uns, um die ganzen (viel intensiver wirkenden) Eindrücke zu verarbeiten.

Du kannst dich sogar unverstanden und fremd fühlen obwohl du unter Menschen bist, die dir bekannt sind. Dir fehlt vielleicht die gemeinsame Wellenlänge, die du mit anderen Personen suchst, um dich mit ihnen, verbunden zu fühlen. 

Oft geht Sensibilität einher mit einem „sehr dünnhäutig“ sein. Wenn es beispielsweise Streit gibt, dann nagt das oft tagelang im Innern, weil wir mit den Emotionen unseres Gegenübers und den eigenen nicht umgehen können. Und das geht nicht jedem so.

Wir sind anders.

Und gleichzeitig wünschen wir uns alle auch die Verbindung zueinander.

Vielleicht kennst du den ständigen Konflikt im Innern, nicht so sein zu können, wie du sein willst, dich aber auch gleichzeitig nicht akzeptieren kannst, wie du bist?

Die gute Nachricht ist:

Auch die anderen sind anders – und auch sie wollen verstanden werden.

Wir können selbst viel dazu beitragen, Verbundenheit zu erleben und Verständnis zu erfahren.

Ein wichtiger Schlüssel zu einem Leben in Verständnis und Verbundenheit mit anderen Menschen ist, in Verbindung mit uns selbst zu kommen und uns selbst verstehen zu lernen.

Und auch unser persönliches Umfeld spielt für unser Wohlgefühl eine wichtige Rolle. Viele vertreten die Ansicht:

Wir sind der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen.

Wenn wir also viel Zeit mit Menschen verbringen, die uns kritisieren, dann werden wir uns auch selbst häufiger kritisieren, als wenn wir uns mit wohlwollenden Menschen umgeben.

Mit wem verbringst du viel Zeit?

Mit Menschen die dich runter ziehen oder die dir liebevolles Verständnis entgegen bringen?

In dieser Podcastfolge erhältst du konkrete Tipps und Inspirationen, die dir helfen können, dich mehr und mehr verstanden zu fühlen.

 

 

 

 

 

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