Autor: Samara

#111 Wie du sensibel mit Eifersucht oder Wut umgehen kannst

Hochsensibilität und Umgang mit herausfordernden Gefühlen

Wir als sensitive Menschen erleben alles intensiver: Gerüche, Geschmack, Geräusch, das, was wir empfinden und eben auch unsere Gefühle. Keiner kann mehr lieben oder auch wütend sein wie Menschen mit diesen ganz feinen Sensoren. Freude und Liebe zu empfinden und diese Gefühle bewusst auszukosten, fällt uns leicht. Aber die herausfordernden Gefühle zu akzeptieren und sie quasie “auszukosten” fällt uns so viel schwerer. Das ist sehr verständlich, weil wir gelernt haben, dass wir keine Angst, Wut oder Eifersucht zu haben brauchen und das wir möglichst schnell wieder lachen sollen. Allerdings bedeutet das jedes Mal ein NEIN zu dem was ist und letztendlich zu dem was wir sind. Oft hat auch das zur Folge, dass wir mehr und mehr Anteile von uns selbst ablehnen.

Mit jedem Gefühl, das wir liebevoll annehmen wächst auch die Selbstliebe für uns. Wir gelangen zu mehr Achtung und Ehrfurcht vor uns selbst, indem wir unsere Gefühle ernst nehmen und sie nicht bewerten!

Wir können uns als Gastgeber für unsere Gefühle betrachten. Es ist völlig Ok wenn wir Angst haben, uns fürchten oder wütend sind. Als Menschen gehören zu unserem Leben alle Gefühle – auch Eifersucht, Verzweiflung und Hilflosigkeit. Das ist natürlich, das bedeutet Menschsein.

Und gleichzeitig haben wir die Wahl, wie wir mit ihnen umgehen. Wir müssen uns nicht von ihnen beherrschen lassen. Wir müssen aufgrund unserer Gefühle kein Drama aus einer Situation machen. Wir können lernen, sie alle zuzulassen und wie eine Art Gastgeber für sie sein. Wir müssen nicht in ihnen stecken bleiben, sie festhalten oder uns damit identifizieren. Es sind alles natürliche Gefühle, die kommen und wieder gehen. Wir können sie vorbei ziehen lassen, wenn wir JA zu ihnen sagen. Und wie das möglich ist, erfährst du in dieser Podcastfolge mit vielen, neuen Inspirationen.

– wie du Gefühle wahrnimmst   

– warum Verantwortung für unsere Gefühle so wichtig ist    

– warum die Ereignisse nicht die Probleme in unserem Leben erschaffen     

– warum unsere eigene Bewertung und Einordnung eines Ereignisses darüber entscheidet ob wir leiden oder nicht  

– warum wir keine Angst haben müssen, dass die herausfordernden Gefühle bei uns bleiben, wenn wir sie bejahen

 

Viel Spaß beim Zuhören!

 

 

 

 

 

 

 

 

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#110 Keiner versteht mich – mit meiner Sensibilität

und wie du dich besser verstanden fühlen kannst

Fühlst du dich oft unverstanden und fremd in dieser Welt?

Das Gefühl und die Gedanken von „keiner versteht mich“ prägen den Alltag von vielen feinsinnigen Menschen.

Der Grund liegt oft in unserem feineren Gespür für Energien, Reize und Wahrnehmungen und unserem oft tiefgründigen Wesen. Wir sehnen uns oft nach einem tieferen Austausch, beschäftigen uns viel mit Sinnfragen und brauchen oft viel Zeit für uns, um die ganzen (viel intensiver wirkenden) Eindrücke zu verarbeiten.

Du kannst dich sogar unverstanden und fremd fühlen obwohl du unter Menschen bist, die dir bekannt sind. Dir fehlt vielleicht die gemeinsame Wellenlänge, die du mit anderen Personen suchst, um dich mit ihnen, verbunden zu fühlen. 

Oft geht Sensibilität einher mit einem „sehr dünnhäutig“ sein. Wenn es beispielsweise Streit gibt, dann nagt das oft tagelang im Innern, weil wir mit den Emotionen unseres Gegenübers und den eigenen nicht umgehen können. Und das geht nicht jedem so.

Wir sind anders.

Und gleichzeitig wünschen wir uns alle auch die Verbindung zueinander.

Vielleicht kennst du den ständigen Konflikt im Innern, nicht so sein zu können, wie du sein willst, dich aber auch gleichzeitig nicht akzeptieren kannst, wie du bist?

Die gute Nachricht ist:

Auch die anderen sind anders – und auch sie wollen verstanden werden.

Wir können selbst viel dazu beitragen, Verbundenheit zu erleben und Verständnis zu erfahren.

Ein wichtiger Schlüssel zu einem Leben in Verständnis und Verbundenheit mit anderen Menschen ist, in Verbindung mit uns selbst zu kommen und uns selbst verstehen zu lernen.

Und auch unser persönliches Umfeld spielt für unser Wohlgefühl eine wichtige Rolle. Viele vertreten die Ansicht:

Wir sind der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen.

Wenn wir also viel Zeit mit Menschen verbringen, die uns kritisieren, dann werden wir uns auch selbst häufiger kritisieren, als wenn wir uns mit wohlwollenden Menschen umgeben.

Mit wem verbringst du viel Zeit?

Mit Menschen die dich runter ziehen oder die dir liebevolles Verständnis entgegen bringen?

In dieser Podcastfolge erhältst du konkrete Tipps und Inspirationen, die dir helfen können, dich mehr und mehr verstanden zu fühlen.

 

 

 

 

 

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#109 Synästhesie, Hochsensibilität und verknüpfte Wahrnehmungstalente

Interview mit Jasmin Sinha

Synästhesie kannst du dir vorstellen als eine Welt, in der Zahlen und Buchstaben farbig sind, obwohl sie schwarz gedruckt sind; in der Musik oder Stimmen einen Wirbel von Farben und Formen auslösen; in der Worte und Namen ungewöhnliche Geschmäcken besitzen.

 Synästhesie heißt “verbundene Sinneswahrnehmung”.

Synästhetiker besitzen die Fähigkeit, Neuronen im Hirn hochgradig zu vernetzen. Und dies findet sich besonders häufig bei hochsensiblen und hochbegabten Menschen.

Einige Synästheten personifizieren Zahlen, Buchstaben oder auch Monate. Sie ordnen ihnen ein Geschlecht zu oder gar Charaktereigenschaften, nehmen die selbst aber gar nicht als Synästhesie wahr, z.B. wenn dir der August weiblich erscheint und vielleicht etwas flatterhaft wirkt, dann gehört dies in den Bereich der Synästhesie. Viele von uns haben auch eine Gefühlssynästhesie, in der Gefühle an andere Phänomene gekoppelt sind.

Über solche Dinge spricht kaum jemand. Weil die Synästhesie immer schon da war, ist es für Betroffene einfach normal und ihnen selbst mitunter gar nicht bewusst. Synästhesie ist ein recht weit verbreitetes Phänomen, das schätzungsweise bei 5-10% aller Menschen auftritt, oft bei kreativ und musisch veranlagten Menschen, wie bei dem Maler David Hockney, sowie bei den Songwritern Billy Joel und Lady Gaga.

Da viele feinsinnige Menschen überdurchschnittlich kreativ veranlagt sind, kennen viele uns dieses Phänomen.

 

Was die Synästhesie für dich bedeuten, und welche Vorteile du dadurch erfahren kannst, erfährst du in dieser Podcastfolge.

Buchtipp zur Folge: Hypersensitiv: Synästhesie – Hochsensibilität – Savants  von Sabrina Wallner

 

Mehr Infos:

Deutsche Synästhesie-Gesellschaft

Über Jasmin

2003 stieß ich auf das Thema “Synästhesie” und habe mich tief eingearbeitet. Ich bin aktives Mitglied der Deutschen Synästhesie-Gesellschaft.  Regelmäßig besuche ich regionale Treffen oder internationale wissenschaftliche Synästhesie-Konferenzen und halte dort Vorträge. 

Auf die Themen “Überdurchschnittliche Begabung und Hochbegabung”  sowie “Hochsensitivität” bzw. “Hochsensibilität” stieß ich ein paar Jahre später, und auch sie ließen mich nicht mehr los. Und auf einmal fällt alles an seinen Platz. Jahrzehntelange Fragen zu meinem “So-Sein” haben ihre Antworten gefunden. Die “Trinität” der drei Themen und ihr ganz besonderer innerer Zusammenhang bestimmt seither meine ganze Ausrichtung und Arbeit als Coach.

Kontakt Jasmin Sinha

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#108 So sensibel kann ich mich doch (nicht) zeigen

Wie du mit Angst vor Ablehnung und Zurückweisung umgehen kannst

Abgelehnt zu werden, bedeutet für uns oftmals einen Angriff auf unser Selbstwertgefühl, das sich (wie bei allen Menschen) in weiten Teilen aus der Anerkennung anderer Menschen nährt. Bleibt diese Anerkennung aus, fühlen wir uns unsicher und neigen dann dazu, uns anzupassen und unser Selbstwertgefühl sinkt. 

Wir haben es meist schon oft erlebt, dass wir uns ausgeschlossen gefühlt haben, anders und allein. Oder wir haben uns von anderen Menschen falsch beurteilt gefühlt. So etwas sitzt tief. So tief, dass wir mitunter unsere schönsten Ziele opfern, um dieser Angst nicht noch einmal ins Gesicht blicken zu müssen.

Die Angst vor Ablehnung behindert uns in vielen Lebensbereichen, zum Beispiel darin, unsere Meinung zu sagen, unangemessenes Verhalten zurückzuweisen, uns auf einen neuen Job zu bewerben, und und und … Wir sabotieren uns in vielen Lebensbereichen und erschweren uns das Leben. Zusätzlich kann es für uns besonders herausfordernd sein, dies zu verarbeiten, weil wir alle Gefühle (auch Schmerz, Angst und Trauer usw.) so intensiv erleben.

Dadurch beginnen wir nicht nur zu leiden sondern es geht auch so viel unseres Potentials verloren. Unsere Talente finden vielleicht keinen Ausdruck mehr – dabei scheint es, als ob es genau das Potential ist, was die Welt gerade bräuchte.

Was können wir tun?

Letztendlich ist die Annahme, dass wir immer abgelehnt werden das Ergebnis unserer Gedanken:

„Wenn ich dies und das tue / nicht tue, lehnt mich der andere ab“ ist reines Kopfkino,

weil wir gedanklich auf Erfahrungen zurückgreifen, die wir früher gemacht haben. Jetzt denken wir, dass sie sich zwangsläufig wiederholen müssen. Sie haben sich als allgemein gültige Wahrheiten, als Glaubenssätze, in uns verankert. 

Aber sind sie wirklich wahr?

UND:

Was wäre, wenn die Angst nicht da wäre?

Was würdest du dann tun, was du jetzt nicht tust? … vielleicht ein Instrument lernen, eine Fallschirmsprung machen , ein Buch schreiben, jemanden deine Liebe gestehen,oder oder oder …

In dieser Podcastfolge erfährst du, was die Hintergründe für dieses Verhalten sind und Inspirationen, gut damit umzugehen.

Buchtipp: Du musst nicht von allen gemocht werden: Vom Mut, sich nicht zu verbiegen      

von Ichiro Kishimi, Fumitake Koga

 

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#107 Wie du dein Nervensystem einfach und natürlich beruhigen kannst

Interview mit Sabrina Fox übers Barfußgehen

Sabrina Fox, Autorin, Moderatorin, und spirituelle Beraterin, startete vor einigen Jahren ein Experiment, dass ihr so viele Vorteile brachte, dass sie es nicht mehr beendete:

Barfuß gehen – und zwar zu jeder Zeit.

Für die meisten Menschen mit gesunden Füßen ist barfuß gehen eine Wohltat: Füße und Beine sind besser durchblutet, die durch Schuhabsätze verkürzten Sehnen werden gedehnt. Das Gehen auf nackten Sohlen aktiviert und stärkt wenig genutzte Muskeln im Fuß und unteren Bein. Beim Barfuß-Gehen erleben wir uns komplett, weil es durch die vielen Informationen, die über die Füße aufgenommen werden, nicht mehr möglich ist, sich im Kopf und den Gedanken zu verlieren.

Beim Barfußgehen werden unsere Füße wieder wach. Wir erleben unseren Körper wieder im harmonischen Ganzen und nicht abgetrennt in eine obere und eine untere Hälfte. Und das ist besonders für uns hochsensible Menschen sehr wertvoll, denn eines der wichtigsten Dinge für uns im täglichen Leben ist:

Erdung.

Je wilder die Zeiten und die äußeren Einflüsse, desto wichtiger ist es für uns, regelmäßig am Tag kurz inne zu halten und uns auf uns selbst  zu besinnen und auf die Erde, auf der wir alle leben. Durch das „Erden“ schenken wir unserem sensiblen Nervensystem, die so dringend benötige Ruhe. Je öfter wir es praktizieren, desto selbstverständlicher wird es. Und desto wohler fühlen wir uns auf dieser Welt.

Barfuß-Trainer Emanuel Bohlander sagt:

Barfußgehen ist für mich die logische Konsequenz. Wir sind evolutionär nicht mit Schuhen ausgestattet worden und Jahrtausende lang barfuß gegangen. Warum sollten wir also nicht auch heute auf unsere Füße vertrauen?“  

In diesem Interview erfährst du, was für Vorteile das Barfußgehen noch besitzt und warum es neben den äußeren Auswirkungen auch noch eine spirituelle Übung ist.

Das sagt Sabrina Fox selbst:

Seit Juli 2014 gehe ich barfuß. Zuhause, auf der Straße, in Flugzeugen, in Straßenbahnen, in Läden, in Museen, in Galerien, in Restaurants, auf Bühnen, auf Reisen, bei Regen und Schnee. Natürlich höre ich auf meinen Körper und wenn es meinen Füßen zu kalt ist, dann schütze ich sie. Doch selbst unter Null Temperaturen gehen noch für ein paar hundert Meter. Wer hätte das gedachte? Ich damals nicht.

Und nein, ich habe keine dicke Hornhaut. Diese bildet sich als Schutzfunktion gegen Reibung. Meine Füße reiben gegen nichts mehr. Als ich anfing immer barfuß zu gehen, fiel mir als erstes eine Sache auf: Die Welt ist voller unterschiedlicher Temperaturen und Bodenbeläge und es macht richtig Spaß, das zu entdecken. Jeder Schritt wird zum Abenteuer! …

Buchtipp: Sabrina Fox – Auf freiem Fuß: Ein Jahr ohne Schuhe?

Kontakt: sabrinafox.com

Kontakt: E-Mail: Buero[at]SabrinaFox.com

 

 

 

 

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#106 Hochsensibilität in Zeiten von Corona

Interview mit Viktoria Sawall

Probleme, Herausforderungen in Zeiten von Corona – und wie du gut damit umgehen kannst

Diese Zeiten sind neu für uns alle, oft herausfordernd und zum Teil erleben wir sie als bedrohlich.

Wir als feinsinnige Menschen nehmen mit unserer ausgeprägten Sensibilität nicht nur die eigenen Gefühle, oder die des unmittelbaren Umfelds wahr, sondern auch mitunter die des Kollektivs, der Gesellschaft. 

Mit unserem empfindlichen Nervensystem, das gerade dann überanstrengt ist, wenn zum Beispiel intensive Gerüche, laute Geräusche oder emotionale Stimmungen aus dem Umfeld auf uns einwirken. Deshalb ziehen wir uns oft zurück und suchen Stille, damit wir unser Nervensystem wieder beruhigen und uns selbst besser wahrnehmen können.

Gleichzeitig sehnen sich viele von uns zur Zeit immer wieder nach mehr nach Kontakten, obwohl wir früher viel öfter darüber nachgedacht haben, dass diese uns auch überfordern oder anstrengen.

Wie können wir mit diesen, zum Teil widersprüchlichen, Bedürfnissen in uns umgehen? Wie finden wir wieder zu uns selbst, wenn wir so intensiv die Stimmung und Energie um uns herum wahrnehmen?

Viktoria Sawall berichtet in diesem Interview von ihren Learnings als hochsensible Person in dieser Zeit und teilt in großer Offenheit ihre Erfahrungen mit uns.

Über Viktoria

Als hochsensible Person entdeckt Viktoria Schritt für Schritt, wie sie durch Zuhören Ihrer Sensibilität und Intuition ihre Lebensqualität wieder steigert. Dabei fällt ihr immer wieder auf, dass ihre Wahrnehmungen als Kind bereits alle Antworten innehatte und wusste was zu tun ist, damit sie gut mit sich umgeht. 

Erst nachdem sie ihre intensive Vielsinnigkeit und Hochsensibilität akzeptierte, traute sie sich über einige Umwege diesen Wahrnehmungen nachzugehen. 

Heute ist sie als Model zu buchen, interviewt spannende Menschen und dreht Videos, weil das zu ihrer Berufung gehört.

Ihre Empathie und hellsinnigen Wahrnehmungen setzt sie beruflich bei einer nationalen Personalberatung ein, für die intuitives Körperwissen Alltagswerkzeug ist. Sie fühlt sich endlich angekommen in einem Raum, in dem Sie aufblühen kann. 

Es liegt Viktoria am Herzen, uns daran zu erinnern, dass nur jeder für sich selbst die eigenen Rahmenbedigungen im Leben zum Blühen schaffen kann.

Hier findest du ihren Youtubekanal: Viktoria bei YouTube

und ihren Instagram-Account:  viktoriasawall

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#105 Hochsensibilität und das Paradiesgen

Interview mit Jutta Böttcher von Aurum Cordis

Kennst du das Paradiesgen?

Wir als sehr feinsinnige Menschen nehmen durch unsere Fähigkeit, eine tiefe Verbundenheit mit allem Lebendigen zu erleben sowie unseren großen Wahrnehmungsfähigkeiten, die Welt sehr umfangreich und vielschichtig war – und damit auch viele Missstände. Gleichzeitig wissen wir, dass eine bessere Welt möglich ist, weil wir in uns oft auch schon die Verbesserungsideen tragen.

Jutta Böttcher von Aurum Cordis bezeichnet den Wunsch der Hochsensiblen, an einer Verbesserung der Welt mitzuwirken, als “Paradies-Gen”. Es ist das, was uns antreibt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Es lässt uns auf der Suche nach unserer Lebensaufgabe und -vision nicht ruhen, bis wir unsere Bestimmung leben und unseren Teil dazu beitragen. Mitunter empfinden wir eine große innerliche Dringlichkeit, an einer Veränderung der gesellschaftlich vorhanden Umstände mitwirken zu wollen. Es ist das, was uns antreibt und uns auch aus Krisen heraushelfen kann.

Die Arbeit an der Verwirklichung der persönlichen Lebensvision hilft uns, die Erfahrung von Lebenssinn zu machen – womit sich uns durch die Hochsensibilität ein enormes Kraftpotential zeigt, was wir alle jeder Zeit in uns tragen.

In diesem Interview berichtet Jutta Böttcher von ihren langjährigen Coachingerfahrungen mit hochsensiblen Menschen und den Auswirkungen, die das Paradiesgen mit sich bringt.

Jutta Böttcher, seit 2008 Gründerin und Geschäftsführerin und von Aurum Cordis, dem bundesweit ersten Kompetenzzentrum für Hochsensibilität in Buxtehude. Ihre vielseitigen Kompetenzen bringt sie ein als:

Buchtipp:

Fachbuch Hochsensibilität: Worauf es in der Begleitung Hochsensibler ankommt

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#104 Durch Sensibilität in die eigene Leuchtkraft

Interview mit Nina Muigg über das natürliche Mensch-Sein und Manifestation

Kann Hochsensibilität genau der Schlüssel sein, der uns aus tiefem Schmerz und Krisen heraushilft?

Nina Muigg war früher ein sehr schüchternes, sensibles Kind, dass sich oft völlig fehl auf der Welt gefühlt hat, bis sie durch eine Krise begann, sich selbst in ihrem Innern wieder wahrzunehmen – mit Hilfe ihrer Sensibilität. Diese Krise, die sie bewusst annahm und bejahte, half ihr, ihre eigene, natürliche und sensitive Leuchtkraft wieder zu entdecken. Seither inspiriert sie andere Menschen durch Online-Kongresse, Videos und Texte, sich wieder an das natürliche Mensch-Sein zu erinnern und sich der eigenen Leuchtkraft im Innern bewusst zu werden.

Nina´s Vision:

“Jetzt ist die Zeit, um Deine Vision zu manifestieren. Wir sind dafür verantwortlich, wie sich diese Welt verändert. In welche Richtung es geht. Sei Dir Deiner Selbst wieder bewusst. Habe den Mut Dich zu zeigen. Stehe für Deine Werte ein. Kommuniziere klar und direkt. Setze Grenzen, wo Grenzen erforderlich sind. Sage klar, womit Du NICHT einverstanden bist und was Du willst.”

Das sagt sie selbst:

Mein Name ist Nina Muigg.

Das Leben ist für mich eine vielseitige Reise, auf der mir Herausforderungen begegnen, die ich zum Wachsen nutze. Hierfür bin ich bereit alles zu sehen, nicht nur das „Feine“. Zu meinen höchsten Zielen gehören der bewusste Aufbau, das Lenken und Nutzen meiner Lebenskraft, das Erforschen unterschiedlicher Bewusstseinszustände sowie ein besserer Umgang mit dem männlichen & weiblichen Prinzip. Ich will meine Manifestationskraft für eine bewusste Menschheit einsetzen, die ihren Ursprung erkannt und den Zugang zum Wesenskern mit allen Fähigkeiten wieder freigelegt hat.

Kontakt:

 

Das Video zum Thema Abgrenzung findest du auch hier:

Hochsensibel-Lounge – Wie du dich empathisch abgrenzen und Stopp sagen kannst

Empathisch abgrenzen

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#103 Helfersyndrom – zu empathisch für andere?

Fühlst du dich manchmal wie ein Kummerkasten?

Spürst du was andere Menschen brauchen und hast schnell den Impuls zu helfen? Noch bevor du um Hilfe gebeten worden bist? Manchmal sind es vielleicht auch unterschwellige Erwartungen, die du spüren kannst.

Als feinsinniger, empathischer Menschen können wir sehr oft fühlen, wenn es unserem Gegenüber nicht gut geht oder was er oder sie benötigt für mehr Wohlgefühl. Darauf sind viele von uns programmiert: Zu helfen, selbst wenn es mitunter auch auf Kosten des eigenen Wohlgefühls geht.

Es kann in vielen Situationen hilfreich sein, die Bedürfnisse des Gegenübers spüren zu können. Allerdings kann es auch dazu führen, dass wir uns irgendwann ausgelaugt fühlen, wenn wir immer versuchen für andere da zu sein, aber nicht für uns selbst.

Warum tun wir das überhaupt?

Könnte es sein, dass wir auch etwas davon haben?

Bei all der Hilfe für andere fühlen wir uns trotz eigener Entbehrungen gut und wichtig. Danke ist ein schönes Wort. Gebraucht zu werden, ein schönes Gefühl. Wenn wir gebraucht werden, fühlen wir uns vielleicht auch geliebt.

Überdecken wir damit vielleicht auch eigene Schmerzen oder Defizite?

Hilfsbereitschaft lässt sich auch dafür nutzen, eigene Versäumnisse, nicht wahrgenommene Chancen, Ängste und fehlenden Mut zu entschuldigen. Wir verpassen das Leben und können es anderen in die Schuhe schieben, weil wir etwas für uns nicht tun konnten, um jemand anderem zu helfen.

Meist handelt es sich beim Helfersyndrom um erlerntes Verhalten. Das ist häufig kein wirkliches Spüren des anderen aus der eigenen Mitte und Kraft heraus, sondern um eigenen Schmerz auszuweichen und vorweg zu wirken. 

In dieser Podcastfolge erfährst du:

ob du vom Helfersyndrom betroffen bist

wie du nicht nur Empathie für die anderen, sondern auch für dich entwickeln kannst,

wie du wieder zu einem gesunden Maß an Empathie für dich UND für andere gelangen kannst

 

 

 

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#102 Hochsensibilität und Natur

Wie du dich verbunden fühlen kannst

Wir sind Natur. Sie ist unser Ursprung. Hier finden wir Ruhe und Kraft, Orientierung und zu uns selbst. Frische Luft, den Duft nach Erde, Pflanzen und Holz beruhigt und erden uns. Besonders für unser Nervensystem kann die Natur reiner Balsam sein.

Natur tut uns gut. Und das nicht nur wegen Entspannung.

Nichts senkt den Stresslevel zuverlässiger als der Aufenthalt in freier Natur. Wer sich draußen bewegt, baut Ärger, Anspannung und Stress schneller und nachhaltiger ab.

Wer Waldluft bewusst einatmet, verbindet sich laut der Achtsamkeitstheorie mit der Waldatmosphäre. In der Abgeschiedenheit der Natur leert sich unser Geist. Wir können dort so viel wunderbares, stärkendes wahrnehmen wie den Duft des Waldbodens, Kontraste aus Licht und Schatten, das Gefühl kühler Luft auf der Haut, Vogelstimmen und Blätterrauschen.

Sobald wir uns auf diese Eindrücke konzentrieren, können wir aus den Gedanken im Kopf ins reine Sein gelangen. Zukunft und Vergangenheit können in den Hintergrund treten. Dazu gibt es ein wunderbares Video auf Youtube von Vic Toria mit dem Titel:

Elfe hat Waldentzug

Beim Blick in die freie Natur kommen wir in Kontakt mit unserer eigenen Freiheit. Grün beruhigt den Geist und erfüllt uns nach einem langen Winter mit Zuversicht. Der Blick auf die glatte Oberfläche eines Sees verhilft uns zu mehr Ruhe.

Das liegt auch daran, dass die Natur uns einen Raum ohne Urteil bietet. Wir werden hier nicht bewertet, sondern können einfach wir selbst sein und JA zu uns und unserem Wahrnehmungstalent sagen und fühlen.

 

Sandra Schilling Engi ist Expertin für Wald und Natur und inspiriert Menschen mit ihrem Podcast: Kraftbaum. Viele Themen rund um Natur, Mensch & Gesundheit stehen im Mittelpunkt der einzelnen Podcastfolgen und viele inspirierende Interviews.

Ihren Podcast findest du hier: Podcast: Kraftbaum

Auf ihrer Webseite findest du auch eine Kontaktmöglichkeit.

 

 

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