Autor: Stefanie Rüpke

#64 Gute Beziehungen – und was es dafür braucht

Interview mit Lieblingsmensch Stefan Hahn

Jeder Mensch möchte in guten Beziehungen leben. Dahinter steckt unser angeborene Bedürfnis nach Verbundenheit. Wenn die Eltern ihr Kind liebevoll erziehen, fühlt es sich sicher und selbstsicher. Jugendliche erleben Glücksmomente oft in der Gemeinschaft mit ihren Freunden. Erwachsene wünschen sich ein gutes Leben in einer stabilen Partnerschaft.

Stefan spricht in diesem Interview über die wichtigsten Bestandteile einer guten Beziehung und warum du Mut für gute Beziehungen brauchst! Ausgehend von seinem Speaking-Circle, in dem sich Menschen zusammen finden um gemeinsam über ein Thema zu sprechen, spricht er in dieser Podcastfolge über seine Erfahrungen und Inspirationen, die uns allen helfen können.

Das sagt er selbst: Die Reise hin zu meinem SELBST!“

Für mich entsteht unser persönliches Wachstum in 4 Ebenen, die jeder von uns in seiner Entwicklung gehen darf:

1.Ebene: Die Selbst-Verantwortung
2.Ebene: Die Persönlichkeits- und Bewusstseinsentwicklung
3.Ebene: Die Spiritualität
4.Ebene: Das Erwachen.

Nach meiner persönlichen Erfahrung kommen wir an einen Punkt, wo wir die Stützräder der Persönlichkeitsentwicklung ablegen und Vertrauen ins Leben lernen dürfen. Dann öffnet sich ein ganz neues Feld, in dem wir unabhängig von irgendwelchen Systemen uns unserer eigenen Stärken, Fähigkeiten und Qualitäten bewusst werden und uns erinnern, dass wir in jedem Moment bereits vollkommen und frei sind. In diesem Augenblick haben wir uns zu Brückenbauern Fackelträgern und Lichtbringern für andere entwickelt. Das geschieht auf Augenhöhe und aus purer Inspiration aus unserem Inneren heraus. Denn sobald wir Menschen helfen, sie unterstützen oder retten wollen, stellen wir uns über sie und machen sie zu Opfern. Wenn wir sie jedoch inspirieren und beflügeln, dann gehen sie ihren eigenen, unabhängigen Weg.

Falls meine Geschichte Dich berührt, Dein Interesse weckt, Deinen Rahmen und Werten entspricht, dann freue ich mich sehr von Dir zu hören und Dir zu begegnen.

Herzlichst
Stefan

Buchtipp: Du musst nicht von allen gemocht werden *

Kontakt:   info@hahn-stefan.com

Facebook – Stefan Hahn

Youtube – Stefan Hahn

 

 

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#63 Bist du in einer Heilungskrise?

Die Heilungskrise  –  Ein Reinigungsprozess

Manchmal scheint im Leben alles schief zu gehen… obwohl wir uns um positive Veränderungen bemüht haben, finden wir uns inmitten einem Haufen an Problemen wieder. Eine Heilungskrise?

Der Begriff Heilungskrise hört sich für dich vielleicht negativ an, doch wir haben es hier mit einem natürlichen, postiven Prozess zu tun. Wenn wir positive Veränderungen in unserem Leben vornehmen, kann es passieren, dass sich Teile in uns dagegen wehren und sich in unserem Leben erst einmal sehr viel Konflikte und Probleme zeigen. Es ist eine Reinigung, in der etwas Neues, Besseres entsteht. Eine anfängliche Zustandsverschlechterung ist Teil des Genesungsprozesses und die Geburtstsunde des Positiven.  

Einige Menschen erleben in einer Heilungskrise viel Schmerzen, fühlen sich unter Druck, sind unzufrieden oder durchleben Koordinationsschwierigkeiten. Andere wiederum leiden unter starker Schweißbildung, Depressionen, Wutausbrüchen, extreme Trauer, Übelkeit, Durchfall, um nur einige Symptome zu nennen. Der Körper geht in dieser Phase ins Chaos was manchmal auch zu starker Müdigkeit, Erschöpfung und zu Fieber führen kann. In den Körperzellen gespeicherte Emotionen befreien sich und es etwas Besseres kann sich im Körper, Seele, Geist-System durchsetzen. Eine Heilungskrise ist eine tiefgründige Erfahrung bei der wir wieder in Gleichgewicht und Balance kommen können. In dieser Podcastfolge erfährst du, warum eine Krise durch einen Neubeginn entstehen kann und du auf einen guten Prozess vertrauen kannst.

Eine Heilungskrise sollten wir daher nicht unterdrücken oder verdrängen sondern viel mehr mit offenen Armen empfangen, als der Versuch unseres Körper-Sele-Geist-System zu neuer Balance und Harmonie zurück zu finden. Die Heilungskrise erschafft keine neuen Probleme sondern erlöst die Themen und Ursachen die schon lange in uns geschlummert haben. Während der Körper bemüht ist das frei zu lassen was ihn blockiert um in den natürlichen Fluss zurück zu gelangen, können wir uns dabei oft am absoluten Tiefpunkt fühlen. Das wird vorüber gehen. Und wenn wir hindurch gegangen sind fühlen wir uns erneuert, meist freier, weiter und offener.

 

 

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#62 Ohne Medikamente durch psychische Erkrankungen?

Interview mit Daniel Herold

Depressionen, Ängste und Burnout sind häufige Erkrankungen bei hochsensiblen Menschen – oft als Konsequenz, wenn sie versucht haben, sich an Lebensbedingungen anzupassen, die nicht passend für sie sind. Meist steckt das Problem dahinter, anderen etwas Recht machen zu wollen und nicht sein eigenes, individuelles, passendes Leben zu führen – aus Angst einen Fehler zu machen oder fehlenden Mut, Konsequenzen für eine lebensverändernde Entscheidung in Kauf zu nehmen.

Daniel Herold hat das in Extremform erlebt und daraus viel gelernt – zum Beispiel auch, wie man diese Krankheiten ohne Medikamente bewältigen kann.

Zum Beispiel durch Meditationen. Sie sind sehr hilfreich und vermindern Stress. Auch Enspannungstechniken, wie zum Beispiel autogenes Training und Sport treiben hilft enorm, um geistig und körperlich wieder fitter zu sein. Ebenso sind psychologische Therapien sehr empfehlenswert. Dabei ist es wichtig, wirklich ehrlich und offen alles mit den Therapeuten zu besprechen. Diese Therapeuten haben Daniel zudem geraten sich selbst mit positiven Gedanken und Aktivität zu programmieren, wenn er wieder depressive Gedanken haben sollte – und es half!

Er hat die Depression als Weckruf verstanden und sein Leben verändert.

Daniel Herold (30) ist heute ein Lebenskünstler. Geprägt vom gesellschaftlichen Bild machte er sich Ende 2016 auf, seine persönliche Unabhängigkeit zu finden. Sein Weg begann mit unzähligen Jobs wie: Kellner, Zeitungsjunge und Fließbandarbeiter. Bereits mit 23 erkrankte er an Depression und Angststörung. Einziges Ventil bis dahin war für Daniel die Musik. Das Schreiben von eigenen Songs und spätere Live Auftritte auf großen Bühnen und im Fernsehen formten seine Persönlichkeit. Nach seinem persönlichen Schicksalsschlag spürte er, dass es mehr im Leben gibt als die Vorgaben der Gesellschaft. Darauf hin veränderte er alles in seinem Leben und plant mittlerweile seine Weltreise als digitaler Nomade. Sein Geld verdient er als Coach im Autoren Bereich.

Seit seiner psychischen Erkrankung nutzt Daniel die Meditation, Yoga und Sport für ein gesundes und ausgeglichenes Leben. Gleichzeitig ist er ein großer Verfechter der vegetarischen und veganen Ernährungsweise.

Daniel Herold Instagram: https://www.instagram.com/_danielherold_/ Gewinner-Mindset Podcast: https://open.spotify.com/show/6KeMIyKy1IZIMs1ZK9yu82

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#61 Was dir hilft, JA zu dir zu sagen!

… das Kind in dir ist dein Schatz für Lebendigkeit!

Viele feinsinnige Menschen haben in ihrer Kindheit viel Schmerz empfunden, wenn sie sich mit ihren Besonderheiten nicht angenommen und geliebt gefühlt haben. Dieser Schmerz bleibt in unserem System, bis wir ihm mit Liebe begegnen – die Chance bekommen wir dazu, wenn wir unserem inneren Kind Beachtung und Verständnis schenken.

Das innere Kind ist ein Ausdruck für den Teil unserer Psyche, in dem unsere tieferen Empfindungen, „Bauchgefühle“ sowie unsere Vergangenheit wohnen. Es beeinflusst maßgeblich unseren Alltag, unsere Gefühle und oft auch unsere Sicht auf die Welt. Wir alle haben negative Verhaltensmuster bzw. destruktive Denkmuster, die in unserer frühen Kindheit entstanden sind und jetzt unser Leben mitbestimmen. In diesem Gepäck steckt unsere Bedürftigkeit und genauso unsere Lebendigkeit und Spontanität. Hochsensible haben es da oft schwerer, weil sie durch ihre intensive Gefühle und Wahrnehmungen häufig länger im Opferbewusstsein verharren – weil sie den Schmerz und das Leid so intensiv erfahren haben.

Sich diesen Anteilen, dem inneren Kind zu widmen, bedeutet einen wichtigen Schritt um psychisch erwachsen zu werden. Wenn wir in der Lage sind, unser inneres Kind zu versorgen und Verantwortung für uns im vollen Umfang zu übernehmen, erfahren wir unser Leben in einer neuen Qualität.

Um wieder ganz zu werden, ein befreites Leben zu führen und Liebe empfangen sowie geben zu können, ist der Kontakt zu deinem inneren Kind sehr wichtig. Wenn dein innerer Erwachsener lernt, sich gut um das verletzte Kind in dir zu kümmern, können alte Wunden heilen. Dadurch hast du die Chance, mit Seiten von dir wieder verbunden zu werden, die du als Kind aufgegeben hast, weil du geliebt werden wolltest. Diese Entdeckung ist wirklich lebensverändernd. Du kommst zurück in dein wahres Sein, wirst wieder ganz du selbst und kannst JA zu dir sagen.

Buchtipp: Stefanie Stahl Das Kind in dir muss Heimat finden: Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme*

 

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#60 Hochsensibilität und Beruf: Die Mission (für Fortgeschrittene)

Interview mit Holger Eckstein

Fortsetzung des Interviews über deine Mission… und was es dafür auch noch braucht, um sie ins Leben zu bringen und zu erfüllen.

In diesem spannenden Interview geht Holger auf die Voraussetzungen ein, die wir für unser erfülltes (Berufs)Sein benötigen. Es ist notwendig, dass wir erst unsere Bedürftigkeit ablegen bevor wir nach außen gehen können mit unserer Mission. Die Heilung kann durch die Annahme unseres inneren Kindes geschehen und indem wir die Verantwortung für uns und unser Leben übernehmen.

Das „Innere Kind“ ist ein symbolischer Ausdruck für den Teil unserer Psyche, in dem unsere tieferen Empfindungen, „Bauchgefühle“ sowie unsere Vergangenheit wohnen. Es beeinflusst maßgeblich unseren Alltag, durch welche Brille wir die Welt betrachten, unsere Gefühle und das Wohlsein. Wir alle haben negative Verhaltensmuster bzw. destruktive Denkmuster. Denkmuster und Gewohnheiten, die in unserer frühen Kindheit entstanden sind und jetzt fast unser ganzes Leben bestimmen. In diesem Gepäck steckt unsere Bedürftigkeit.

Du erfährst in dieser Podcastfolge, was dir hilft, um deine Bedürftigkeit abzulegen, damit du deiner Mission Ausdruck verleihen kannst:

1. Erkenne wer du wirklich bist!

2. Womit kannst du der Welt dienen?

3. Wer musst du sein, damit du der Welt das geben kannst, was an Potential in dir steckt? Übernimmst du die Verantwortung für eine Entwicklungsnotwendigkeit in diesem Zusammenhang? Bevor du anfängst zu überlegen was du der Welt gibst, beginne mit der Selbstannahme. Sie ist der notwendige Schlüssel für den Ausdruck deiner Mission. Und Holger verrät dir in diesem Interview den Weg dorthin.

Holger Eckstein arbeitete als Unternehmensberater und Führungskraft in verschiedenen Branchen, bevor er seine Berufung fand und sich als inspirierender Coach und Berater für Unternehmensgründer und Unternehmensführer selbständig machte. 

Buchtipp: Auf die innere Stimme hören: Wie Sie Sinn, Glück und Erfüllung finden *

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#59 Hochsensibilität und Selbstliebe

Die 3 wichtigsten Schritte auf deinem Weg zur Selbstliebe

Das wichtigste Gebot der Selbstliebe: Behandele dich selbst so, wie du von anderen behandelt werden möchtest!“ (Rolf Merkle)

Selbstliebe bedeutet, du bist dir selbst dein bester Freund. Wenn du mit dir selbst umgehst, als wärst du dein bester Freund, dann liebst du dich selbst.

Was erwartest du von einem echten Freund oder der besten Freundin? Sie sollen immer für dich da sein, dich unterstützen, dich und deine Probleme ernst nehmen und an deinem Wohlbefinden interessiert sein? Kurz: Sie sollen zeigen, dass du ihnen am Herzen liegst!

Gehst du selbst auch so mit dir um und lebst nach deinen Bedürfnissen?

Beginne dein bester Freund zu sein und mit Achtsamkeit in dich hineinzuhören, was du jetzt in diesem Moment brauchst. Selbstwertgefühl fängt in dem Moment an, in dem du dir diesen Wert gibst.

Besonders als unverstandene hochsensible Menschen haben wir uns auf der Suche nach Verständnis und Liebe viel zu oft im Leben angepasst und uns selbst nicht geliebt. Wann immer wir funktionieren, funktioneren wir aufgrund der Sehnsucht nach Liebe. Sätze wie: „Ich möchte niemandem weh tun. Ich möchte dabei sein. Ich möchte dazu gehören.“, sind Ausdruck von Anpassung auf der Sehnsucht nach Liebe.

Niemand im Außen wird uns langfristig mit der Liebe versorgen, die wir für uns benötigen. Selbstliebe ist der Weg, der hilft, Probleme zu lösen. Selbstliebe lernen ist ein wertvoller Prozess, der uns einem glücklichen und freien Leben immer näher bringt. Selbstliebe ist wichtig für unser Wohlbefinden. Du kannst kaum beeinflussen, ob andere Menschen dich mögen. Aber du kannst dir selbst die Selbstachtung geben, die du verdienst. Und wenn du mal wieder auf dich selbst schimpfst:, frage dich: „Ist das wirklich wahr? Liebst du deine Freunde oder Kinder weniger, weil sie kleine Fehler und Eigenarten haben?

Selbstliebe und Selbstrespekt zu lernen, ist eine lebenslange Aufgabe und es ist eine der wichtigsten in unserem Leben. In dieser Podcastfolge erfährst du, wie du diesen Weg beschreiten kannst.

 

 

 

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#58 Seelenruhe und Herzöffnung mit sensiblen Tieren

Interview mit Birgit Appel-Wimschneider von der Orenda-Ranch

Birgit betreibt als große Tierliebhaberin gemeinsam mit ihrem Mann die Orenda-Ranch in der Nähe von Bad Kissingen. Schon seit vielen Jahren lebt sie ihren Traum, Menschen in Kontakt zu bringen mit ihrer schöpferischen Kraft mit Hilfe von Tieren. Dabei liegt ihr Schwerpunkt mittlerweile bei den Lamas und Alpacas.

Lamas sind Herzöffner, genau wie Delfine, und kommunizieren überwiegend über die Körpersprache. Sie nehmen kleinste Schwingungen auf – auch Gedanken, und spiegeln sie uns Menschen, indem sie sich entsprechend unserer Gedanken verhalten, wenn wir sie führen wollen. Nur wenn wir loslassen, ganz im Hier und Jetzt sind, vertrauen sie uns und gehen mit. Dabei entsteht ein Seelenkontakt von Herz und Herz, denn es sind sehr ruhige Tiere, die sich auf ihre Weggefährten einstellen. Das Lieblingstempo der Lamas ist „Zeitlupe“ – und damit ein perfekter Trainer für Ruhe, Gelassenheit und Achtsamkeit.

Das sagt sie selbst:

Auf unserer ORENDA-Ranch habe ich meinen Lebenstraum verwirklicht. Seit dem Jahr 2000  biete ich tiergestützte Therapie im Einzelsetting und in Gruppen an.

Seit dem Jahr 2008 bin ich von der IHK anerkannte Ausbilderin zum Tierpfleger Fachrichtung Tierheim und Tierpension. Zudem bin ich zertifizierte Reittherapeutin des Bundesverbandes für Therapeutisches Reiten und tiergestützte Therapie und aktives Mitglied im Berufsverband Tiergestützte Therapie und Pädagogik.

2015 absolvierte ich die Trainerausbildung Dual-Aktivierung und Equikinetic bei Michael Geitner.

Im September 2017 habe ich an der Weiterbildung bei Marty McGee Bennett teilgenommen und erfolgreich das Zertifikat „Camelidynamics“ von Marty McGee Bennett erhalten. Unsere Lamas und Alpakas trainieren wir auch nach der „Camelidynamics“-Methode.

 

Kontakt: www.orenda-ranch.com

email: Orenda-Ranch@gmx.de

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#57 Hochsensibilität und Partnerschaft

Wie wir Partnerschaften mit unserer Sensibilität bereichern

Wir wollen keine Partnerschaft, die auf Sicherheit ausgelegt ist. Wir wünschen uns ein Berührtsein von Körper, Seele und Geist – gerade weil wir so viel und intensiv empfinden können und wissen, wie schön das ist!

Aufgrund eines starken Einfühlungsvermögens und Empathie, der umfassenden Wahrnehmung und unserem besonders intensiven Weitblicks sind wir einerseits wertvolle und bereichernde Lebenspartner; andererseits stöhnen manche Menschen darüber, wie anstrengend wir sein können.

Die Kunst besteht darin, sowohl uns selbst, als auch unseren Partner mit all den Besonderheiten, die jeder mit in die Beziehungen bringt, wertzuschätzen.

Es gibt einige Vorteile, die eine hohe Sensibilität für Partnerschaften mit sich bringt. Hochsensible Menschen bringen eine hohe Empfindsamkeit in partnerschaftliche Beziehungen ein. Wir haben eine hohe Fähigkeit zur Begeisterung und zur tiefgründigen und facettenreichen Wahrnehmung. Zudem können wir auch die Sexualität intensiv genießen, wenn wir eine gute Beziehung zu unserem Körper besitzen. Dies alles kann eine Partnerschaft bereichern.

Da wir uns wenig auf Trubel und Oberflächlichkeiten ausrichten, gibt es mehr Raum, um sich mit der Beziehungs zu beschäftigen. Zudem reflektieren wir gerne sowohl uns selbst, als auch das Verhalten unseres Gegenübers. Dies kann hilfreich sein, sich einander wirklich kennen zu lernen, sich auch aufeinander zuzubewegen und einzustellen, und wir in der Wertschätzung füreinander bleiben.

Partnerschaft ist eine Königsdisziplin im Leben – die Bezugnahme auf einen anderen Menschen. Es ist mit die größte Herausforderung im Leben, weil die andere Person uns so viel von uns selbst aufzeigt und wir dadurch zu besonders intensiven Gefühlen fähig sind.

Durch unsere Sensibilität erleben wir Beziehungen besonders intensiv. Wir sind zu tiefen Gefühlen fähig, die für andere Menschen sehr reizvoll und anziehend sind – besonders, wenn wir im Einklang mit uns selbst sind – JA zu uns sagen.

Buchtipp : Marianne Skarics Sensibilität und Partnerschaft*   

 

 

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#56 Hochsensibilität und Beruf – Wie du den Weg zu deiner Berufung finden kannst

Interview mit Holger Eckstein

Um die eigene Mission, die Berufung zu finden, müssen Menschen sich auf den Weg machen, sich selbst kennen zu lernen und die Kraft aus ihrer eigenen Mitte zu schöpfen. Es gibt innere Gründe dafür, wenn das Erkennen der Berufung noch nicht gelungen ist. Je mehr ein Mensch in seinem entspannten, erfüllten Zustand ist, das wahre Selbst kennt und lebt, desto leichter entfaltet sich auch das Leben der eigenen Mission.Holger Eckstein ist diesen Weg gegangen und unterstützt jetzt andere Menschen, ihre Mission zu verwirklichen.

In diesem Interview erfährst du, dass die Ausübung unserer Berufung in uns allen angelegt ist. Wir können gar nicht anders, als dem Leben zu dienen. Also hilft es uns Ja zu uns zu sagen, um im natürlichen Fluss des Lebens unsere Mitte, unser wahres Selbst zum Ausdruck zu bringen – indem wir ganz wir selbst sind und im Fluss des Lebens mitschwimmen. 

Holger Eckstein arbeitete als Unternehmensberater und Führungskraft in verschiedenen Branchen, bevor er seine Berufung fand und sich als inspirierender Coach und Berater für Unternehmensgründer und Unternehmensführer selbständig machte. 

Als Top-Experte im Bereich individueller und unternehmerischer Sinnverwirklichung publiziert, coacht und trainiert er Unternehmer und Menschen im persönlichen und beruflichen Kontext. Der „Sinn-Macher“ unter den deutschsprachigen Top-Coaches hilft seinen Kunden mit eindrücklicher Klarheit, leidenschaftlicher Energie und liebevoller Empathie dabei, persönliche Quantensprünge und geschäftlichen Erfolg mit einem sinnvollen Beitrag zum Wohl des Ganzen zu kombinieren … und ermöglicht ihnen so den Zugang zu einer erfüllenden und erfolgreichen Sinnerfahrung in Leben und Beruf.“

Buchtipp: Auf die innere Stimme hören: Wie Sie Sinn, Glück und Erfüllung finden* von Holger Eckstein

My Mission Master-Kurs* – Online-Training – Der Kurs besteht aus 30 Online Videos. Sie erhalten Sofortzugang zu allen 30 Videos sowie zu 4 Boni im Gesamtwert von € 5.000.

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#55 Anzeichen der Hochsensibilität – Gewissenhaftigkeit und Perfektionismus

Viele feinsinnige Menschen sind sehr gewissenhaft oder auch perfektionistisch. Diese Attribute gehören zu den Big-Five-Faktoren der Persönlichkeit und sind einerseits hilfreich, andererseits können sie Probleme verursachen.

Bei den Big-Five-Faktoren der Persönlichkeit handelt es sich um fünf umfangreiche Gebiete, die die Persönlichkeit eines Menschen beschreiben.

Jeder der Big-Five-Faktoren: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion (Extrovertierte Personen schöpfen Kraft aus der Interaktion mit anderen – energiegeladen, gesprächig und durchsetzungsstark; introvertierte Personen schöpfen Kraft aus sich selbst), Verträglichkeit und emotionale Stabilität beinhalten sechs Facetten. Die Aspekte von Gewissenhaftigkeit sind:

Selbstvertrauen, Ordnung, Pflichttreue, Leistungsstreben, Selbstdisziplin, Vorsicht

Menschen mit einem hohen Maß an Gewissenhaftigkeit sind zuverlässig und bereitwillig. Zu ihren Eigenschaften zählen organisiert, methodisch und sorgfältig zu sein. Das ist sehr beliebt – besonders auch für Job-Einstellungen.

Aus der Gewissenhaftigkeit kann sich jedoch auch ein Perfektionismus ableiten. Auch der besitzt Vorteile, genauso wie er uns behindern kann.

Um auch Perfektionismus als Bereicherung aufzufassen, ist es uns dienlich, dass wir Perfektion nicht als Ziel, als Endpunkt auffassen, sondern als Streben, als Annäherung an einen Punkt, zu dem wir uns hinbewegen wollen. Wenn wir in unserem Streben nach Harmonie und Schönheit, dem der Perfektionismus oft entspringt, auch Einhalt gebieten, wenn es beginnt, uns anzustrengen.

Zudem ist es förderlich, wenn dafür bestimmte äußerliche Bedingungen gegeben sind: Wenn wir einen Platz finden, an dem wir in dem uns gemäßen Tempo und Rhythmus produktiv sein, und arbeiten können.

Erfahre in dieser Podcastfolge, wie du deinen Blick auf diese Merkmale der Feinsinnigkeit positiv betrachten kannst, um das JA für dich zu erleben! Selbst wenn du deine eigenen hohen Ansprüche nicht erfüllst, bedeutet das nicht, dass andere damit unzufrieden sind. Und es bedeutet auch nicht, dass du dir immer noch mehr Mühe gben musst. Du bist richtig und wertvoll – so wie du bist.

 

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