Autor: Stefanie Rüpke

#55 Anzeichen der Hochsensibilität – Gewissenhaftigkeit und Perfektionismus

Viele feinsinnige Menschen sind sehr gewissenhaft oder auch perfektionistisch. Diese Attribute gehören zu den Big-Five-Faktoren der Persönlichkeit und sind einerseits hilfreich, andererseits können sie Probleme verursachen.

Bei den Big-Five-Faktoren der Persönlichkeit handelt es sich um fünf umfangreiche Gebiete, die die Persönlichkeit eines Menschen beschreiben.

Jeder der Big-Five-Faktoren: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion (Extrovertierte Personen schöpfen Kraft aus der Interaktion mit anderen – energiegeladen, gesprächig und durchsetzungsstark; introvertierte Personen schöpfen Kraft aus sich selbst), Verträglichkeit und emotionale Stabilität beinhalten sechs Facetten. Die Aspekte von Gewissenhaftigkeit sind:

Selbstvertrauen, Ordnung, Pflichttreue, Leistungsstreben, Selbstdisziplin, Vorsicht

Menschen mit einem hohen Maß an Gewissenhaftigkeit sind zuverlässig und bereitwillig. Zu ihren Eigenschaften zählen organisiert, methodisch und sorgfältig zu sein. Das ist sehr beliebt – besonders auch für Job-Einstellungen.

Aus der Gewissenhaftigkeit kann sich jedoch auch ein Perfektionismus ableiten. Auch der besitzt Vorteile, genauso wie er uns behindern kann.

Um auch Perfektionismus als Bereicherung aufzufassen, ist es uns dienlich, dass wir Perfektion nicht als Ziel, als Endpunkt auffassen, sondern als Streben, als Annäherung an einen Punkt, zu dem wir uns hinbewegen wollen. Wenn wir in unserem Streben nach Harmonie und Schönheit, dem der Perfektionismus oft entspringt, auch Einhalt gebieten, wenn es beginnt, uns anzustrengen.

Zudem ist es förderlich, wenn dafür bestimmte äußerliche Bedingungen gegeben sind: Wenn wir einen Platz finden, an dem wir in dem uns gemäßen Tempo und Rhythmus produktiv sein, und arbeiten können.

Erfahre in dieser Podcastfolge, wie du deinen Blick auf diese Merkmale der Feinsinnigkeit positiv betrachten kannst, um das JA für dich zu erleben! Selbst wenn du deine eigenen hohen Ansprüche nicht erfüllst, bedeutet das nicht, dass andere damit unzufrieden sind. Und es bedeutet auch nicht, dass du dir immer noch mehr Mühe gben musst. Du bist richtig und wertvoll – so wie du bist.

 

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#54 Hochsensibilität als Ausdruck deiner Seele

Interview mit Nada Breidenbach

In diesem berührenden Interview zeigt uns Nada eine neue Sicht auf unsere Feinsinnigkeit, die uns noch leichter zu dem JA für uns führt. Sie erklärt einleuchtend, dass sich durch unsere Sensibilität unsere Seele ausdrückt, denn die Seele ist unser fühlende und wahrnehmende Teil. Je mehr die Seele entwickelt ist und zum Vorschein kommt, desto sensibler und sensitiver werden wir. Wir leben dann mehr unseren Seelenanteil als unseren Persönlichkeits – Anteil und nehmen mehr und mehr wahr, was über die fünf Sinnen hinaus geht. Das ist unsere Stärke!

Das sagt sie selbst:

Ich war mein ganzes Leben lang auf der Suche nach Lösungen, um

letztendlich Erfüllung zu finden.

Lösungen aus dem Leid herauszukommen –

aus Krankheiten, aus Problemen, aus dem Unglücklichsein.

Ich hab in die Welt geschaut und mich gefragt:

„Was soll das eigentlich hier?

Was ist der Sinn eines Lebens?“

Es musste doch mehr geben als nur das, was ich damals gesehen habe.

Auf dieser Suche nach Antworten, nach dem Sinn des Lebens, nach –

Wer bin ich?“ – nach –

Wie ist man natürlich glücklich –

wie kann man das Leben und alles genießen, wie ist man frei von

Wertungen, von Meinungen?

Welche Möglichkeiten gibt es, dass der Körper von alleine, natürlich,

gesund und heil ist?

Wofür gibt es die Krankheiten?

Wofür gibt es Kriege?

Wofür gibt es das Leiden? …“

– es musste doch hinter all dem einen Sinn geben…

Auf dieser Suche bin ich sehr, sehr vielen Lehrern, Lehren, Meistern,

Techniken, Wegen begegnet. Alle haben mich ein Stück näher gebracht;

aber nichts davon war komplett für mich. Nichts hat all meine Fragen

komplett beantwortet und meine Suche beendet –

mit einem Gefühl „bei mir Selbst zu Hause angekommen zu sein“ –

anhaltend – andauernd – endgültig.

Es fehlte ein ganz tiefes inneres Erleben von – alles ist wirklich gut.

Ich wusste es, aber es war nicht mit meinem ganzen Sein erfahrbar.

Diese Erfahrung habe ich erst 2008 gefunden, als ich zu Akram Vignan

kam, der Wissenschaft des stufenlosen Weges zur Selbst-Realisation.

Das Erleben, das mit dem Eintritt dort (der Zeremonie Gnan Vidhi)

begonnen hat, war dieses Gefühl von:

„Jetzt ist es komplett; die Suche ist vorbei“.

Die Sichtweise hat sich noch einmal auf eine sehr subtile und doch

essentielle Art und Weise verändert, die mir nur diese Wissenschaft Akram

Vignan ermöglicht hat.

Seitdem begleite ich Menschen die zu diesem Weg geführt werden. Ich

habe zusammen mit Uwe Bühler den gemeinnützigen Verein „Akram

Vignan Germany e.V. “ gegründet, um auch im deutschsprachigen Raum,

im westlich denkenden Raum, diese Wissenschaft unterstützend zu

verbreiten.

Ich freue mich darüber zu erzählen, weil ich weiß: letztendlich wartet jeder

auf diesen Moment zu 100% zu wissen „Wer ich wirklich bin“ und „Wer der

wahre Handelnde in dieser Welt ist“.

In diesem Sinne – Jai Sat Chit Anand – das Gewahrsein des Ewigen ist Glückseligkeit.

Dieses Glück des Wahren Selbstes, welches das Geburtsrecht eines jeden

ist, wünsche ich jedem von ganzem Herzen.

Wie auch immer ich darin unterstützend sein kann – dafür bin ich da.

Nada

Buchtipp: Eckhard Tolle: Eine neue Erde: Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung*

Kontakt:

http://www.akramvignan.de

http://www.akram-vignan.de

 

 

 

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#53 Orte, die uns Kraft geben können

Kraftorte finden und genießen

Wir haben durch unsere sensiblen Anlagen den großen Vorteil, die Energien und die Atmosphäre von Orten direkt zu spüren. Es gibt besondere Plätze oder Orte, die uns dafür „belohnen“, wenn wir sie feinsinnig erfahren – sogenannte Licht-, Heil- oder Kraftorte.

Als Ort der Kraft werden zum Beispiel Plätze, Bäume, Gebäude oder Steinformationen bezeichnet, denen eine aufbauende, stärkende oder kräftigende Wirkung im Sinne einer Beruhigung, Stärkung oder Energetisierung zugeschrieben wird. 

Jeder, der mit wachem Geist durch die Welt geht, kann diese besonderen Orte entdecken. Von ihnen geht eine wohltuende, magische Ausstrahlung aus, die uns instinktiv anzieht. Andere Orte spenden Entspannung, manche machen Mut und wieder andere stimmen nachdenklich. Darum sind diese Orte Kraftorte, denn wenn wir sie verlassen haben, sind wir erfüllter als beim Beginn unseres Besuches. Die Wirkung zeigt sich individuell – je nach Offenheit und Lebensthema. Um sie zu erfahren, müssen wir offen dafür sein. Oft ist es nur die fehlende Sensibilität und Ruhe in uns, die uns diese Orte nicht finden lässt.

Orte der Kraft spenden Energie, die wir empfangen können, aber nicht verlangen oder erwarten. Wir treten in Verbindung mit dem Platz, dazu gehören das Einfühlen, das Genießen und Hinhören. In diesem Prozess des Einlassens, Lauschens und der Hingabe können sich Eingebungen zeigen, kommen Ideen, erwacht die Intuition oder strahlt das Herz im Gefühl der Erfüllung.

Wenn du so einen Ort gefunden hast, genieße ihn mit allen Sinnen. Du kannst dort auch meditieren.

Such dir einen Platz, an dem du dich wohl fühlst, zu dem du einen Sog spürst! Dort kannst du dich einfach niederlassen und sein. Beobachte einfach nur was geschieht und wie du dich fühlst. Du kannst dich mit gerader Wirbelsäule hinsetzen und mehrmals tief ein und ausatmen. Fühle in deinen Körper hinein und genieße einfach das, was du erfährst. 

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#52 Hochsensibilität und Beruf – Meditatives Haare schneiden

Interview mit Roswitha Wanzek über die Wandlung ihres Berufes

Wir arbeiten heute nicht nur, weil wir unser Leben wollen oder müssen, sondern auch um uns selbst zu verwirklichen und uns weiterzuentwickeln. Wir wollen unserem Leben einen Sinn geben und unsere Ideen umsetzen, innovativ und kreativ sein, etwas erfinden möchten, die Welt besser machen oder Menschen glücklich und gesund. Und mit unserem JA zu uns selbst, können wir das auch besonders gut und bereichernd für uns und die anderen im Beruf mit unseren feinsinnigen Anlagen.

In dieser Podcastfolge berichtet Roswitha von ihrer Sensibilität und wie sich ihre Einstellung zu ihrem Beruf veränderte, nachdem sie eine neue Art des Haare schneidens kennengelernt hatte. Sie erzählt von meditativen Haarschnitten, die die Kunden erleichtert, erfreut und beruhigt. Durch die sensiblen Berührungen, das Einlassen auf den Prozess und ein tiefes Vertrauen entwickelt sich ein (Haar)-Ergebnis, dass beide Seiten, Friseurin und Kunden, glücklich macht. Haare sind nicht nur sensitive Antennen unseres Körpers, sondern auch natürlicher Schmuck. Und nicht nur die Haarlänge oder -farbe sagen in allen Kulturen etwas über die Menschen aus, sondern auch ihre Frisur. Es ist uns extrem wichtig, dass unser Selbstbild mit unserem äußeren Bild übereinstimmt – und dabei kann ein einfühlsamer Haarschnitt enorm helfen.

Das sagt sie selbst:

Ich empfinde „Gott sei Dank“, meine Feinsinnigekit als Geschenk, weil ich lerne mich immer mehr anzunehmen mit all meinen sensiblen Anteilen und auch andere Menschen so anzunehmen wie sie sind.

Meine Wahrnehnmungstalente liegen darin, dass ich Menschen in ihrer Ganzheit sehen kann. Manchmal sehe ich schon am Gang eines Menschen, seinem Ausdruck im gesicht oder ähnliches wie der andere sich gerade fühlt oder womit er sich gerade gedanklich beschäftigt. Mir sind meine sensiblen Talente bewusst geworden durch Gespräche mit Freundinnen, über eine Vielzahl von Büchern im Laufe meines Lebens und Videos und auch über verschiedene Therapieformen.

 

Buchtipp: Haare im Licht* von Linda Deslauriers

Kontakt: rowa5656@gmx.de

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#51 Innere Sinne

Wie du Zugang zu deinen inneren Sinnen bekommen kannst

Unsere fünf Sinne, die äußeren, physischen Sinne, bieten uns das Vergnügen, die materielle Welt zu erleben und zu genießen. Zum Beispiel  beim Anblick eines fantastischen Sonnenuntergangs, schöne Melodien,   wir spüren das Vibrieren unserer Zellen in intensiven Momenten von Schmerz oder Freude, wir schmecken den einzigartigen Geschmack einer Frucht, wir sind verzaubert von den vielfältigen Gerüchen der Natur. 

Über die klassischen Sinne Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten und die weiteren Sinne Haut, Verstand und Herz hinaus gibt es noch die sogenannten „Inneren Sinne“. Dies sind Fähigkeiten, mittels derer wir unsere Beziehung zu uns selbst, unserer Umgebung und unserem Leben vertieft erfahren können. 

Sie ermöglichen uns Wahrnehmung für Raum-Atmosphäre, zwischenmenschliche Spannungen, mit dem Gespür für drohende Gefahren, dem Fühlen von Elektrosmog, unserer Intuition bei Entscheidungen, verschiedenen (Vor)Ahnungen in speziellen Situationen, dem Bauchgefühl und dem sechsten Sinn. Alle Menschen besitzen diese Anlagen, die mehr oder weniger ausgeprägt sind. In dieser Podcastfolge erfährst du, wie du Zugang dazu bekommen kannst.

Es ist möglich Dinge, Energien ect. wahrzunehmen, die außerhalb der körperlichen Sinne liegen. Und unser Gehirn ist in der Lage diese Phänomene in die gelernte Sprache der körperlichen Sinne zu übertragen, so dass wir sie verstehen können. Dafür benötigen wir etwas Übung und die Bereitschaft, diesen „neuen“ Erfahrungen zuzustimmen.

Wir alle können lernen, unsere körperlichen – und alle darüber hinausgehenden – Sinneseindrücke besser zu erkennen und zu nutzen. Egal ob im alltäglichen, zwischenmenschlichen, therapeutischen oder persönlichen Bereich. Alle Sinne zu nutzen ist eine Bereicherung und eine große Hilfe.

Marion Zimmer Bradley Die Nebel von Avalon*

 

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#50 Wie du deine Herzenswahrheit finden kannst

Interview mit Sabine Jakob: „The work“ von Byron Katie

Viele unserer Probleme entstehen durch unsere Sicht auf die Sache –  durch unsere Gedanken. Wir alle haben in jeder Minute die Möglichkeit uns zu entscheiden, ob wir mit Angst oder mit Liebe und Vertrauen leben möchten. Keiner außer uns selbst trifft dazu die Entscheidung. Wenn wir feststecken und unser Drama immer und immer wieder uns selbst und unseren Mitmenschen erzählen, dann wird sich rein gar nichts in unserem Leben ändern.

Das einzige, was wir verändern können, ist unsere Sicht auf die Dinge, unser Denken über die Ereignisse in unserem Leben. Egal, wie sehr wir es uns auch wünschen, wir ändern weder die Umstände noch einen anderen Menschen.
Die gute Nachricht ist jedoch:

Wir können etwas verändern, nämlich unsere Gedanken, indem wir sie systematisch überprüfen – mit Geduld und Vertrauen in unsere innere Weisheit. Wir haben also die Möglichkeit, das Ruder herumzureißen. Mit „The work“, die wie eine Meditation wirkt.

Buchtipp: Byron Katie: Lieben was ist*

Kurzbiographie Sabine Jakob

Vor über sechszehn Jahren begann „The Work of Byron Katie“ sich Schritt für Schritt in Sabines Leben zu schleichen. Einmal fasziniert von dem Titel des Buches „Lieben was ist – Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können“, probierte sie die Methode aus reiner Neugier an sich aus. Sabine entdeckte, wie „The Work of Byron Katie“ ihr auf äußerst wirksame und verblüffend einfache Art half, stressige Gedanken zu hinterfragen und ihr Herz wieder zu öffnen für neue Lebensperspektiven. Durch das Eintauchen in die vier Fragen und stilles Lauschen auf die Antworten, die aus dem Herzen aufsteigen, zeigen sich Lösungen und neue Sichtweisen auf Situationen, Menschen und Ereignisse. Stress und das Gefühl ein Opfer der Umstände zu sein, weicht Gelassenheit und Freude.

Stress ist ein Wecker, der Dich wissen lässt, daß du etwas glaubst, das für dich nicht wahr ist.” (Byron Katie)

Nach über 25jähriger Tätigkeit im In- und Ausland für ein internationales Gesundheitsunternehmen in verschiedenen Managementfunktionen arbeitet Sabine Heute als Coach für „The Work of Byron Katie“ (vtw) und begleitet Menschen durch Zeiten von Veränderung, Trauer und Verlust zurück in ein selbstbestimmtes, vertrauensvolles Leben.

Falls du tiefer mit Sabine und den vier Fragen der „Work“ arbeiten möchtest, dann kontaktiere sie gerne über ihre Webseite: https://verlustvertrauen.de.

Sabine findest du auch auf Instagram @verlustvertrauen oder auf

Facebook https://www.facebook.com/verlustvertrauen/

 

Zum Buch Abgrenzung empathisch* gelangst du hier.

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#49 Vorteile der Hochsensibilität und Feinsinnigkeit – Empathie

Dein Goldschatz

Empathie ist die wertvolle Fähigkeit, sich in die Gedanken und Gefühle von anderen hineinzuversetzen und damit auch rücksichtsvoller mit Menschen umzugehen – unerlässlich für ein soziales Miteinander, für Familien und eine gelungene Team- und Gemeinschaftsbildung. Jasper Juuls sagte darüber einmal treffend: „Eines Tages werden wir feststellen, dass Empathie wichtiger ist als Gold.“ Und dieser Goldschatz ist in uns enthalten! Als feinsinniger Mensch sind wir durch unsere großen Wahrnehmungsfähigkeiten, die auch unser Gegenüber betreffen, für Mitgefühl wie gemacht!

Empathie befähigt sensible Menschen zu einer besonders ausgeprägten emotionalen Intelligenz. Deshalb sind sie  wertvolle Mitglieder sozialer Gruppen, die Streit schlichten, gut zuhören können und auf Dinge aufmerksam machen, die andere noch gar nicht wahrgenommen haben.

Empathie besagt, Gedanken und Gefühle des Anderen so weit wie möglich zu erkennen und aus dem Weltbild (d.h. der Sichtweise und Perspektive) des anderen zu interpretieren. Diese Fähigkeit ist für das Zusammenleben besonders wertvoll, denn ein empathischer Mensch ist in der Lage, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen. Das führt zu viel Nähe und Verbundenheit im Miteinander – etwas, dass wir uns alle wünschen.

Es gibt uns viel Kraft und bereichert unser Leben, sowie das der anderen. Wie dieser Vorteil dir in deinem Leben helfen kann, hörst du in dieser Podcastfolge!

Allerdings gelingt Empathie nur dann richtig gut, wenn wir zuerst Verständnis für uns selbst haben. Solltest Du selbst noch Groll empfinden, kannst Du nicht verständnisvoll auf den Ärger des anderen reagieren.Wir sind einfühlsam für uns, sehen unsere Möglichkeiten und genauso sehen wir die der anderen. Das ist Empathie, die beiden Seiten hilft.

 

Um Empathie geht es auch im Buch: Abgrenzung empathisch  – von Samara für diesen Podcast.

Grenzen setzen mit Empathie ist eine perfekte Kombination für eine liebevolle Selbstbehauptung.

Abgrenzung empathisch: Grenzen setzen – Abgrenzung lernen*

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#48 Die Kraft der Fühlens

Interview mit Stefan Hiene

Stefan Hiene ist ein Inspirateur und Schatzfinder, der aus uns allen das Gold herausholt, das jahrelang, in alten Kisten meist gut versteckt, verstaubte. Trotz seiner Radikalität kramt er es mit Feingefühl aus unseren Herzen hervor, um es mit seiner ureigensten Politur wieder zum Strahlen zu bringen. Wenn du es zulassen kannst, ist er ein meisterlicher Begleiter auf deinem Weg zurück zu dir selbst.

In diesem Interview erzählt er, wie das Gefühle fühlen ihn zufriedener gemacht hat im Leben und er das jetzt auch lehrt. Fühlen bedeutet weniger mit unseren Gedanken und dem Verstand beschäftigt zu sein. Als Stefan diese Aufgabe von seinem Lehrer hörte, wusste er, dass es nichts anderes mehr zu tun gibt. Sein Verständnis für diese Lehre war jenseits jeder Logik. Sie entsprang der inneren Weisheit.

Durch das Fühlen unserer Gefühle befinden wir uns im Hier und Jetzt. Und das ist der Moment, der zählt. Und aus diesem Grund können wir auch Begeisterung und Inspiration nicht verschieben. Ein weiterer wichtiger Punkt zum Thema Gefühle ist, dass wir die Gefühle fühlen, ohne daraus eine Handlung abzuleiten. Für eine Erweiterung unseres Bewusstseins und unsere Weiterentwicklung zählt das Fühlen – tief durchatmen und fühlen – ohne zu überlegen wie wir auf etwas reagieren können, dass in uns zum Beispiel Wut oder Angst aktiviert hat.

Es ist eine Transformation all seine Gefühle zu fühlen. Das ist die Revolution, die im Innern stattfindet, denn du veränderst im Umgang mit deinen Gefühlen dich selbst und damit die Welt.

Stefan´s Tipp: Nicht vom Kopf reinreden lassen wie lange ein Gefühl dauern soll. Nicht dem Verstand die Macht geben sondern die Gefühle kommen und gehen lassen.

Hier findest du Stefan: https://stefanhiene.de/

Stefan´s Buch: Aufwachmedizin: Dein radikaler Weg zur Selbstannahme

 

 

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#47 Abgrenzung – Wie du im Innern Grenzen setzen kannst

Empathisch abgrenzen – auch im Innern

In der Podcastfolge #31 ging es bereits um das Thema Abgrenzung und wie du auf empathische Art Grenzen im Außen setzen kannst. In dieser Folge geht es um die inneren Möglichkeiten, die wir haben, wenn wir uns abgrenzen wollen oder müssen.

Unsere Lebenseinstellung wirkt auch energetisch nach Außen. Und wenn wir innerlich klar sind, wo unsere Grenzen liegen, werden wir diese auch ausstrahlen. Dann sind oft gar nicht mehr viel Worte nötig, um uns durch unsere Abgrenzung sicher und beschützt zu fühlen. Also ist ein ganz wichtiger Punkt bei dieser Thematik, dass Du Dir ganz genau darüber im Klaren bist, was Du willst und was Du nicht willst. Diese innere Klarheit und die daraus resultierenden, entsprechenden Handlungen, schaffen generell die Grundlage für eine erfolgreiche Abgrenzung.

Wenn Du selbst JA zu dir sagst, mit all Deinen Bedürfnissen und Eigenschaften, beginnst Du auch immer öfter zu fühlen, dass Du richtig bist. Und schaffst damit die Basis für Deine innere Abgrenzung.

Vielleicht hast Du bisher immer versucht, ein besonders netter Mensch zu sein, damit die anderen Dich gern haben. Fakt ist jedoch, dass Dich niemals alle gern haben werden. Es wird immer jemanden geben, dem Deine Ausdrucksweise nicht gefällt, oder Deine Nase, oder Deine ruhige Art…. Wichtig ist, dass Du Dich so annimmst wie Du bist und Dich selbst gern hast, denn Du bist richtig so wie Du bist.

Du bist nicht auf der Welt, um die Erwartungen der anderen zu erfüllen. Du entwickelst mentale Stärke, wenn Du Dich nach Dir richtest, und nach der Frage: “Was will ich denn eigentlich?”, und Deine Antwort in Deinem Leben umsetzt. Das kann auf eine gewisse Art respektlos aussehen. Aber Du bist nicht abfällig, sondern öffnest die Augen, und machst Dir Dein eigenes Bild von einer Situation, und wie Du Dich darin verhalten willst.

 

 

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#46 Wie du dich im Alltag leicht entspannen kannst

Interview mit Olesja Thiele

 

Olesja ist Expertin für das Thema Entspannung – etwas, das viele sensible Menschen sehr berührt, weil sich unser Körper aufgrund von Reizüberflutung schnell verspannt!

Sie stellt in diesem Interview verschiedene Entspannungstechniken vor, die sofort umsetzbar sind und hat uns noch ein zusätzliches Geschenk gemacht: Eine angeleitete Tiefenentspannung! Du findest sie unter dem Reiter: Für Dich!

Das sagt sie selbst:

Bei all meinen Entwicklungsschritten, auch in bezug auf meine Hochsensibilität, war es notwendig mir sehr viel Zeit für Entspannung zu nehmen, weil ich jedes Mal nach der Entspannung festgestellt hatte, dass meine Vorhaben effektiv von statten gingen und ich fit war alles anzugehen. So habe ich bei allem, das ich tat die Entspannung gesucht, um mich mit neuer Energie aufzuladen.

Dabei habe ich mit einfachen Entspannungsmethoden wie Powernapping, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Fantasiereisen angefangen und kam dann zur Tiefenentspannung, die eingebunden ist in die zuletzt erwähnten Entspannungsmethoden(Tiefschlafebene).

Erst dann kam die Erfahrung mit Meditation(Selbstreflexion durch Beobachtung der Gedanken) und Mantren Singen(Man schwingt in heilenden Urklängen). In Entspannungstechniken in Verbindung mit Atemübungen aus dem Kundalini Yoga und Muskelkräftigung und -dehnung aus dem Hatha Yoga wird der Körper daran erinnert, wie An- und Entspannung geht und es ist für den Körper im Alltag viel leichter im richtigen Moment zu entspannen, um dann wieder im richtigen Moment wieder anzuspannen(Konzentration).

Wichtig ist es noch viele basische Nahrungsmittel wie frisches Gemüse zu sich zu nehmen, so ist der Körper entlasteter. Bei allem geht es mir um Selbstverwirklichung, sich immer wieder aufs neue zu finden in Gedanken, Gefühlen, Taten, in anderen Menschen… ein ständiges Wachstum für mehr Selbstzufriedenheit und Selbstliebe mit Hilfe von An- und Entspannung, Yin und Yang, Männlich und Weiblich, aus sich heraus schöpfen und das Geschöpfte im Außen gestalten.

 

Einige Gebete auf Sanskrit, von denen Olesja im Interview spricht:

Om Namah Shivaya (Gottes Wille geschehe) 

Om Namo Narayanaya (Möge ich Gott in allem Erkennen)

Ein eigenes Gebet von mir zusammengestellt:..

Oh anbetungswürdiger Gott, ich bringe Dir alles dar, das Gute und das Schlechte. Bitte führe es zu einem guten Abschluß. AMEN

Kontakt-Emailadresse: yoga_varenya@web.de

 

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