Schlagwort: Angst

#29 Keine Angst vor medialen Erfahrungen

Wie du deine besonderen Wahrnehmungen genießen kannst

Für viele Menschen ist es sehr ungewöhnlich an eigene mediale Erfahrungen zu denken – vielleicht auch beängstigend. Dabei ist es ein natürlicher Zustand, den wir alle kennen und auch alle schon erlebt haben. Medialität, viele Menschen sprechen auch von übersinnlichen oder außersinnlichen Wahrnehmungen, ist eine Fähigkeit, die zwar allen Menschen angeboren ist, zum Beispiel in Form der Intuition, im Laufe der Zeit jedoch zumeist wenig bis gar nicht beachtet wird, so dass diese Wahrnehmungen verkümmern. Aus diesem und verschiedenen anderen Gründen, die du in dieser Podcastfolge erfahren kannst, sind diese Erfahrungen deshalb für viele Menschen beängstigend. Zum Beispiel weil es bedeuten könnte, das Gefühl der Kontrolle zu verlieren … etwas, dass uns oft schwer fällt. Aber das Leben lässt sich nicht kontrollieren und je weiter geöffnet unsere Wahrnehmungskanäle sind, desto mehr nehmen wir wahr – auch Erfahrungen über unsere fünf Sinne hinaus. Vertrauen in das Leben zu lernen ist ein sehr wichtiger Prozess in der Entwicklung unserer Medialität.

In dieser Folge erfährst du hilfreiche Tipps und Gedanken für den Umgang mit deiner Medialität um sie genussvoll und bereichernd zu erleben.

Einerseits sind viele Menschen von diesen Wahrnehmungen fasziniert, andererseits wollen sie sich vor ihnen schützen – besonders vor dunklen, bösen Energien. Da in den Medien auch von schwarzer Magie oder Manipukation gesprochen wird, entsteht auch dadurch eine Abwehr. Keiner will mit bösen Energien zu tun haben, und wie du durch die Wahrnehmung deiner eigenen Macht automatisch schon davor geschützt bist, erfährst du in diesem Beitrag.

„Die wichtigste Medialität die du haben kannst, ist die Wahrnehmung der Verbindung zu dir selbst!“  Stefan Hiene

 

 

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#20 Kevin Rüdiger – Stiller Träumer und krass hochsensibel

Inspirationen für den Umgang mit Feinsinngekit und Angst

Im Interview erzählt Kevin von seinen hochsensiblen Anlagen. Er sagt von sich, dass er zumeist ein stiller Träumer ist, der einfach nur Da-Sitzen, beobachten und wahrnehmen kann. Die Präsenz im Augenblick fasziniert, inspiriert und berührt ihn zutiefst. Berge, Seen, Meere, weite, große Parkanlagen, Stille, Musik – insbesondere Jazz – und Fahrrad fahren, machen ihn zu einem sehr glücklichen Menschen. Aber – da ist auch viel viel Angst, von der er sich immer wieder unterkriegen lässt und dadurch nicht das voll und ganz lebt, was wirklich wirklich für ihn vorgesehen ist. Geduldig und vertrauend weiß er jedoch tief in seinem Inneren, dass alles genau so richtig ist, wie es genau jetzt ist.  Er nimmt sehr schnell war, wie es anderen geht. Das spiegelt sich gelegentlich in seiner Arbeit als Grafikdesigner wieder und sorgt oftmals für mehr Klarheit bei den Klienten.

Das sagt er selbst über sich:  Mein Wahrnehmungstalent liegt denke ich insbesondere in der Fein-Fühligkeit. Bei mir scheint ganz viel über Gefühle zu laufen. Wahrnehmen und Spüren im Körper. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie mir das bewusst geworden ist. Es ist eher so, dass ich schlichtweg weiß, dass es so ist.

Empfindest du deine Feinsinnigkeit als Geschenk? Stärkt es dich?

Inzwischen kann ich es AUCH als Geschenk sehen. Es stärkt mich insofern, als das ich recht schnell spüren kann, welche Menschen und Orte mir gut tun und welche. Meine Feinsinnigkeit ist im Grunde eine Art Navigationssystem, welches mich zu meinen Stärken führt.

Hast du in bezug auf deine Feinsinnigkeit Fehler gemacht? Was hast du daraus gelernt? 

Ich habe eigene Gefühle auf andere projiziert und ihnen damit fälschlicherweise Vorwürfe gemacht. Ich lerne daraus besser und direkter in Kommunikation zu treten und zu hinterfragen, wie es meinem Gegenüber tatsächlich selbst geht, bevor ich voreilige Schlüsse ziehe.

Kevins Buchtipp:

Angst ist die andere Seite von Liebe: Einfach loslassen  von Waltraud Gauglitz

Weiter als Himmel, größer als Raum: Das Buch der inneren Befreiung  von Mooji

Kontakt kannst du mit Kevin aufnehmen über seine Webseite: https://kevin-ruediger-design.weebly.com/

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#11 Geh-Fühle – wie du lebendiger und authentischer wirst

„Ja“ zu allen Gefühlen zu sagen, macht uns nicht nur kraftvoller sondern auch erfüllter

Gesellschaftlich ist es immer noch weit verbreitet, dass wir unsere Gefühle selten zeigen. Gefühle waren gesellschaftlich lange Zeit eher verpönt und wurden als unseriös, kindisch oder sogar weibisch abgetan. Oder hat je ein Manager von seiner Angst gesprochen, die Gewinnerwartungen des Unternehmens nicht zu erfüllen? Es galt als chic und cool, möglichst emotionslos zu sein. Oder anders ausgedrückt: Allzeit Stärke und Gelassenheit auszustrahlen. Wer etwas auf sich hielt, der sollte sich jederzeit im Griff, und seine Gefühle unter Kontrolle haben. 

Die gesellschaftliche Gesellschaft hieß: Reiß dich zusammen! Gib deinen Emotionen nicht nach! Wenn du Kummer hast, komm darüber hinweg; wenn du Ärger empfindest, schlucke ihn hinunter; wenn du Neid empfindest, schäm dich dafür; wenn du Angst hast, erhebe dich darüber; wenn du Liebe empfindest, halte sie unter Kontrolle, beschränke sie, warte ab…

Wir leben in einer Gefühlsvermeidungsgesellschaft. Lieber cool sein und gut drauf, als authentisch mit

allen Gefühlen nach außen zu gehen. In dieser Folge erfährst du die Bedeutung der Gefühle für unser Leben und warum es so wichtig ist sie nicht zu unterdrücken sondern sie wahrzunehmen und anzuerkennen. Erst wenn wir nicht mehr nur über die Gefühle und ihre Auslöser reden, sondern sie auch fühlen, liefert uns das den wertvollen, zusätzlichen Erfahrungsschatz für unsere Weiterentwicklung. Wenn wir alle Aspekte des Fühlens kennen und erprobt haben, besitzen wir das Repertoire, selbständig unser Wohlgefühl, unsere Entwicklung voran zu treiben und können unsere Gefühle managen. Denn dann sind wir mit unserer eigenen Kraftquelle verbunden, die alle Antworten und den Weg zur Erfüllung unserer Wünsche, Frieden und Freude kennt.  

 

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