Schlagwort: Ja

#31 Abgrenzung – Grenzen im Außen setzen

Wie du dich empathisch abgrenzen kannst

Wenn von Abgrenzung die Rede ist, denken die meisten sich gegen andere abzugrenzen. Doch das ist erst möglich, wenn wir die eigenen Grenzen kennen und akzeptieren. Der erste Schritt zur Abgrenzung liegt also darin, mich selbst so gut kennenzulernen, um zu wissen, wo ich mich abgrenzen möchte. Manchmal fällt es uns sehr schwer, die Erwartungen der anderen an uns nicht zu erfüllen.

Solange wir denken, in irgendeiner Weise in Bezug auf Sensibilität mit anderen “mithalten” zu müssen, legen wir falsche Maßstäbe an uns an und überfordern uns. Eine solche Anforderung stürzt uns nämlich in eine Doppelbelastung: Das, was wir als Hochsensible leisten, können wir ja nicht abschalten, verlangen uns aber noch dazu alles ab, was andere leisten, die eben anders veranlagt sind.

Hochsensible Menschen sind oft qualitativ sehr leistungsfähig – mitunter quantitativ aber weniger leistungsfähig. Wir bringen eine bestimmte Qualität in die Welt, unsere Sensibilität ist oft unser besonderes Geschenk für die WElt. Doch wir können es nur nach außen geben und dieses Maß an Qualität erbringen, wenn wir unsere persönlichen Grenzen kennen. Das wäre eine Doppelbelastung, die jeden auf lange Sicht in die Knie zwingen würde. Und diese Grenze gilt es anzuerkennen.

Ein Satz der helfen kann ist: Ein NEIN zu meinem Gegenüber ist in der Regel ein JA für mich selbst.

Gleichzeitig gibt es eine wunderbares Kommunikationstool, das uns hilft, empathisch für uns und die anderen zu sprechen:

Die Gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg   Gewaltfreie Kommunikation *

Ich kann das Buch von Herzen empfehlen!

Abgrenzung – Grenzen oder Mauern?

Wenn wir uns unsere Grenze als eine Tür vorstellen, die wir schließen, aber auch wieder öffnen können, verliert das Wort Abgrenzung einen Großteil seines Schreckens!.

 

 

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#22 Frohes, sensibles, neues Jahr 2019 – Inspirationen für ein passenderes Leben

Inspirationen für ein passenderes Leben für dich

Der Jahreswechsel ist eine wunderbare Gelegenheit Rückschau zu halten auf das eigene Leben. Diese Zeit ist zugleich Rückschau und Vorschau auf das neue Jahr . Da werden häufig gute Vorsätze gefasst, die oft nicht eingehalten werden. Vielleicht weil sie gar nicht so gut zu uns passen?

Jedes Mensch ist sein Leben lang damit beschäftigt, in Übereinstimmung mit sich selbst, seiner Natur, seinen Werten und seiner Umwelt zu leben. So wie der Mensch aus einem unablässigen Zusammenwirken von Anlage und Umwelt hervorgegangen ist, bemüht sich jeder von uns von der Kindheit bis ins hohe Alter, seine Individualität in Übereinstimmung mit der Umgebung zu leben. Dabei stoßen wir oft auf Schwierigkeiten, denn wir fühlen dass unsere Natur etwas anderes von uns möchte, als das was wir meinen machen zu müssen oder andere von uns wollen. Und häufig macht nichts so viel Angst dann etwas verändern zu wollen und gleichzeitig bietet nichts so viel Chancen wie eine Veränderung! Hier erfährst du wie du der Verwirklichung näher kommst und was dir dabei hilft.

Die Grundbedürfnisse und Kompetenzen sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgebildet, was dazu führt, dass jeder Mensch sein ganz eigenes Profil besitzt – auch mit den feinsinnigen, hochsensiblen Anlagen. Wenn wir durch unsere eigene Beobachtung und Erforschung, uns kennenlernen, die Einzigartigkeit in uns akzeptieren und wertschätzen, wenn wir uns bejahen, verstehen wir uns selbst besser und können uns unser Leben passender gestalten. In dieser Folge erfährst du was das mit dem Spaßfaktor und dem Anstrengungsfaktor zu tun hat und noch viel mehr! Ich wünsche dir ein wundervolles, neues Jahr 2019, dass zu dir passt und dich glücklich macht.


Deine Bewertung auf Itunes für den Podcast hilft uns allen – das Wissen und das Verständnis für Hochsensibilität zu verbreiten!
Die Anleitung dazu findest du hier.
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#12 Christiane Rogl – Sinnerfüllt leben und tanzen – Biodanza

Interview mit der Biodanza-Tanzleiterin, Grafik-Designerin und Coach Christiane

In diesem schönen Interview erfährst du wie du aus der Verunsicherung über deine hochsensiblen, feinsinnigen Anlagen zu einem JA für dich gelangen kannst und noch viel mehr!

Christiane Rogl ist 47 Jahre, Mutter eines erwachsenen Sohnes lebt in der Mitte Deutschlands, Nahe Kassel und arbeitet dort selbstständig als Grafik-Designerin, Coach und Tanzleiterin. Das Tanzen als guter Ausgleich zur PC-Arbeit ist ihre absolute Herzensangelegenheit. Hier kommen ihre verschiedenen Fähigkeiten und ihr kreatives Potential gut zum Tagen. Ihr Alltag ist bunt, quietschlebendig und völlig jenseits von Routine. Aber auch Ruhe und Meditation haben ihren Platz und balancieren aus, wenn zuviel im Aussen los ist.  Ihre feinsinnige Art nutzt sie u.a. um zu erspüren, was z.B. ein/e AuftraggeberIn wünscht in Bezug auf die Präsenz in der Öffentlichkeit passt und was wirklich der jeweiligen Person entspricht. Das „zwischen den Zeilen lesen“ und weitere Aspekte hinter den gesprochenen Worten werden aufgenommen. Die feinen Antennen sind auch sehr nützlich beim kreieren einer 2stündigen Tanzeinheit – im Biodanza genannt Vivencia = Das Erleben. Hier werden Menschen, die Lust auf authentischen Selbstausdruck haben, unterstützt mit einer Einladung über passende Worte, Musik und Bewegungsübungen, sich selbst zu erleben, zu entdecken und zu erfahren. Christiane ermöglicht es Menschen, ganz neugierig auf sich selbst zu sein und eine freudvolle Reise zu sich selbst zu unternehmen. In den ganz kraftvoll-vitalen Momenten, wie auch in den stillen-feinen Augenblicken während einer Vivencia. Es ist immer eine grosse erhebende Freude am Schluss eines getanzten Abends in die leuchtenden Augen der Tanzenden zu blicken.

Hier findest du ihre Angebote: unter www.leben-tanzen.de sind alle aktuellen Termine zu finden. Ausprobieren ist jederzeit möglich.

Das sagt sie selbst:

Hast du in bezug auf deine Feinsinnigkeit Fehler gemacht? Was hast du daraus gelernt?
Feinsinnigkeit zu unterdrücken, kleinzuhalten und nicht für wahrnehmen ist ein großer Fehler. Wenn ich diese Ebenen mit in mein Alltags-Bewusstsein nehme, fühle ich mich authentischer, ehrlicher, reicher.
Was war der beste Tipp, den du in bezug auf Hochsensibilität bekommen hast?
Wenn ich erkenne, was ich für ein (KörperGeistSeelen)“Fahrzeug“ habe, kann ich mich auf die für mich passende Straße begeben. Ich muss z.B. als „Traktor mich nicht mit einem sportlichen Flitzer vergleichen und damit auf die Autobahn, die nicht für mich geeignet ist. Schön zu wissen, wo man gut hinpasst und gut aufgehoben ist, mit seinem „Gefährt“.
Christianes Buchtipps:
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