Schlagwort: Bereicherung

#89 Wie du dich in deinem Körper zu Hause fühlen kannst

Durch Körperbewusstsein selbstbewusster werden

Unsere Gesellschaft war lange Zeit komplett ausgerichtet auf Verstandesleistungen. Unsere körperlichen und seelischen Bedürfnisse rückten in den Hintergrund. Diese Prägung tragen wir alle noch mehr oder weniger in uns. Dabei ist es unser  Körper, unser Wahrnehmungsinstrument in dieser Welt, der uns hilft zu uns selbst zu kommen und uns in vielerlei Bereichen unterstützt.

Um uns in unserem Körper zu Hause zu fühlen, hilft uns unser Körperbewusstsein. Denn … wir lernen uns über unseren Körper besser kennen als über unseren Kopf.

Körperbewusstsein meint, dass wir unseren eigenen Körper wie ein Wissenschaftler erforschen, und damit seine Möglichkeiten und Fähigkeiten kennen lernen und richtig einschätzen können. Es geht bei der Entdeckung unseres Körpers um die Bewegungsmöglichkeiten und seine Fähigkeiten der Wahrnehmungsleistungen (z.B. unserer Sinnesorgane, unserer Empfindungen und Gefühle).

Das Wissen über die eigenen körperlichen Fähigkeiten und seine grob- wie feinmotorischen Möglichkeiten lassen uns unseren Handlungsspielraum erkennen und erleben:

Das bin ich und das kann ich.

Körperbewusstsein hilft uns, unsere physischen und psychischen Bedürfnisse zu erkennen und besser auf sie zu reagieren. Mit einem guten Körperbewusstsein werden alltägliche Tätigkeiten mit mehr Bewusstsein ausgeführt, so dass wir weniger Kraft/Energie benötigen und eine erhöhte Aufmerksamkeit für uns selbst und den Moment besitzen.

Das Motto lautet:

Raus aus dem Kopf – Rein in den Körper!

Der Vorteil ist: Wenn du im Körper bist, ist im Kopf endlich mal Ruhe!

Je besser du lernst, auf dein Körperbewusstsein und deine feine Sinneswahrnehmung zu hören, auf sie zu vertrauen und als weisen Ratgeber zu nutzen, desto besser gelingt es dir, in Harmonie mit dir zu leben. Du kannst bereits frühzeitig und intuitiv für dein seelisches und körperliches Wohlbefinden sorgen und in deiner Kraft bleiben.

Ein gutes Körperbewusstsein ist von daher super hilfreich auch für unsere Sensibilität – die wir ja auch über den Körper erfahren.

In dieser Podcastfolge erfährst du:

– wie wir unser Selbstbewusstsein durch unseren Körper stärken

– wir wir uns mehr geerdet fühlen

– wie wir präsenter sind

– warum Bewusstseinsforschung mit dem eigenen Körper so wertvoll ist

 

Buchempfehlung: Abgrenzung empathisch: Grenzen setzen – Abgrenzung lernen

 

 

Aufrufe: 91

No Comments Uncategorized

#65 Vorteile der Hochsensibilität und Feinsinnigkeit: Zugang zu deinen medialen Fähigkeiten

Bereichernde Informationen aus der feinstofflichen Welt

Viele feinsinnige Menschen können spüren, dass es mehr gibt, als das, was mit bloßem Auge zu sehen ist. Oft besitzen sie auch ein Selbstverständnis für mediale Erfahrungen. Sie haben häufig sehr feine Antennen, Wahrnehmungen über die fünf Sinne hinaus, die ihnen zum Beispiel Vorahnungen vermitteln. Die inneren Sinne erleichtern es ihnen auch, Stimmungen und Energien zu fühlen. Dies ist der Zugang zur unsichtbaren Wirklichkeit, die feinstoffliche Welt, was das Leben sehr reich und bunt macht! Zum Beispiel wissen sie vielleicht, wenn das Telefon klingelt, wer anruft, ohne das Display gesehen zu haben. Oder träumen nachts von einer Begebenheit in der Zukunft, die dann auch tatsächlich so eintritt.

Jeder Mensch, der es wirklich möchte, kann seine medialen Fähigkeiten entdecken. Nur sind wir uns meistens unserer Möglichkeiten nicht bewusst und trainieren sie damit natürlich auch nicht. Alle Menschen besitzen die Anlagen zur Wahrnehmung von feinstofflichen Dingen. Diese Wahrnehmung wird geschult über Training. Das empfangene Wissen erleichtert nicht nur das Leben, sondern macht die Welt bunter und ereignisreicher.

Der Zugang wird leichter möglich in einem entspannten Zugang. Je tiefer die Entspannung ist, desto langsamer werden unsere Gehirnwellen.

Wer skeptisch ist, ob es überhaupt eine unsichtbare Wirklichkeit gibt, wird Schwierigkeiten haben, die feinstoffliche Welt wahrzunehmen. Es bedarf der Offenheit und eines weiten Blickwinkels auf das Leben, um die erweiterten Sinneseindrücke zu realisieren. Mit Mitteln des rationalen Denkens ist es nicht möglich, etwas zu verstehen, dass sich jedem rationalen Verständnis entzieht. Es gibt für die unsichtbare Wirklichkeit keine exakten Grundprinzipien. Auch sas Universum, das Göttliche ist für uns unfassbar, weil es viel größer als unser Denken ist. Die übersinnlichen Wahrnehmungen sind eines der größten Geschenke der Hochsensibiliät, weil sie uns viele erfüllende Momente verschaffen können. Sie werden als Hochsensitivität bezeichnet. Der Zustand der Hingabe und des Vertrauens macht diese Erfahrungen möglich.

Buchtipp: Das Handbuch übersinnlicher Wahrnehmung: Übersinnliche Fähigkeiten entdecken und trainieren*  von Pete A. Sanders

 

Aufrufe: 37

No Comments Uncategorized

#57 Hochsensibilität und Partnerschaft

Wie wir Partnerschaften mit unserer Sensibilität bereichern

Wir wollen keine Partnerschaft, die auf Sicherheit ausgelegt ist. Wir wünschen uns ein Berührtsein von Körper, Seele und Geist – gerade weil wir so viel und intensiv empfinden können und wissen, wie schön das ist!

Aufgrund eines starken Einfühlungsvermögens und Empathie, der umfassenden Wahrnehmung und unserem besonders intensiven Weitblicks sind wir einerseits wertvolle und bereichernde Lebenspartner; andererseits stöhnen manche Menschen darüber, wie anstrengend wir sein können.

Die Kunst besteht darin, sowohl uns selbst, als auch unseren Partner mit all den Besonderheiten, die jeder mit in die Beziehungen bringt, wertzuschätzen.

Es gibt einige Vorteile, die eine hohe Sensibilität für Partnerschaften mit sich bringt. Hochsensible Menschen bringen eine hohe Empfindsamkeit in partnerschaftliche Beziehungen ein. Wir haben eine hohe Fähigkeit zur Begeisterung und zur tiefgründigen und facettenreichen Wahrnehmung. Zudem können wir auch die Sexualität intensiv genießen, wenn wir eine gute Beziehung zu unserem Körper besitzen. Dies alles kann eine Partnerschaft bereichern.

Da wir uns wenig auf Trubel und Oberflächlichkeiten ausrichten, gibt es mehr Raum, um sich mit der Beziehungs zu beschäftigen. Zudem reflektieren wir gerne sowohl uns selbst, als auch das Verhalten unseres Gegenübers. Dies kann hilfreich sein, sich einander wirklich kennen zu lernen, sich auch aufeinander zuzubewegen und einzustellen, und wir in der Wertschätzung füreinander bleiben.

Partnerschaft ist eine Königsdisziplin im Leben – die Bezugnahme auf einen anderen Menschen. Es ist mit die größte Herausforderung im Leben, weil die andere Person uns so viel von uns selbst aufzeigt und wir dadurch zu besonders intensiven Gefühlen fähig sind.

Durch unsere Sensibilität erleben wir Beziehungen besonders intensiv. Wir sind zu tiefen Gefühlen fähig, die für andere Menschen sehr reizvoll und anziehend sind – besonders, wenn wir im Einklang mit uns selbst sind – JA zu uns sagen.

Buchtipp : Marianne Skarics Sensibilität und Partnerschaft*   

 

 

Aufrufe: 31

No Comments Uncategorized