Schlagwort: Paradiesgen

#113 Wie du deine Hochsensibilität nicht mehr als Belastung erlebst

… und nicht mehr unter ihr leidest

Für manche Menschen ist die Hochsensibilität eine Freude – für andere ein Leid.

Wie wir unsere Feinsinnigkeit erleben und empfinden ist sehr individuell und hängt von so unterschiedlichen Faktoren wie unserer Bewertung darüber, auf welche Aspekte wir unseren Fokus legen, unseren passenden Lebensumständen oder auch unserer Fähigkeit, gut für uns zu sorgen und einzustehen, ab.

Wenn wir darunter leiden, dass wir so viel wahrnehmen können fühlen wir uns oft als Opfer der Umstände oder haben den Gedanken, dass das Leben gegen uns oder schwer ist, weil wir so sensibel sind. Und doch sind wir keine Opfer unseres Persönlichkeitsmerkmals, sondern können viel dazu beitragen, dass wir unsere Sicht darauf verändern.

Genauso können wir uns aber auch über eine gesteigerte Sinneswahrnehmung freuen, wenn wir angenehme Stoffe auf der Haut spüren, leckeres Essen schmecken, duftende Blumenfelder riechen, warme Sonnenstrahlen und eine positive Energie intensiv spüren. Wir alle kennen Tage, die sind aufgrund unserer Sensibilität randvoll mit guten Emotionen gefüllt, so dass wir sie unbedingt teilen wollen und unser Umfeld auch davon profitiert. Wir stecken voller Phantasie und Kreativität und haben der Welt und unseren Mitmenschen mit unserem Talent viel zu geben. Das sind bereichernde Aspekte dieser Gabe, die uns von Geburt an aus dem Grund begleitet, genau diese Dinge in die Welt zu bringen. 

Wir können beginnen, diese positiven Aspekte bewusst wahrzunehmen, innezuhalten und sie so richtig genießen. Und wir können Verantwortung für unsere Bedürfniss übernehmen und unser Leben für uns passender machen. Wie das möglich ist, erfährst du in praktischen Beispielen und Inspirationen in dieser Podcastfolge.

Buchtipp: Abgrenzung empathisch – Grenzen setzen – Abgrenzung lernen

Neues Video zum Thema in der Hochsensibel-Lounge Hochsensibilität – Freude oder Leid? Fluch oder Segen?

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#105 Hochsensibilität und das Paradiesgen

Interview mit Jutta Böttcher von Aurum Cordis

Kennst du das Paradiesgen?

Wir als sehr feinsinnige Menschen nehmen durch unsere Fähigkeit, eine tiefe Verbundenheit mit allem Lebendigen zu erleben sowie unseren großen Wahrnehmungsfähigkeiten, die Welt sehr umfangreich und vielschichtig war – und damit auch viele Missstände. Gleichzeitig wissen wir, dass eine bessere Welt möglich ist, weil wir in uns oft auch schon die Verbesserungsideen tragen.

Jutta Böttcher von Aurum Cordis bezeichnet den Wunsch der Hochsensiblen, an einer Verbesserung der Welt mitzuwirken, als “Paradies-Gen”. Es ist das, was uns antreibt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Es lässt uns auf der Suche nach unserer Lebensaufgabe und -vision nicht ruhen, bis wir unsere Bestimmung leben und unseren Teil dazu beitragen. Mitunter empfinden wir eine große innerliche Dringlichkeit, an einer Veränderung der gesellschaftlich vorhanden Umstände mitwirken zu wollen. Es ist das, was uns antreibt und uns auch aus Krisen heraushelfen kann.

Die Arbeit an der Verwirklichung der persönlichen Lebensvision hilft uns, die Erfahrung von Lebenssinn zu machen – womit sich uns durch die Hochsensibilität ein enormes Kraftpotential zeigt, was wir alle jeder Zeit in uns tragen.

In diesem Interview berichtet Jutta Böttcher von ihren langjährigen Coachingerfahrungen mit hochsensiblen Menschen und den Auswirkungen, die das Paradiesgen mit sich bringt.

Jutta Böttcher, seit 2008 Gründerin und Geschäftsführerin und von Aurum Cordis, dem bundesweit ersten Kompetenzzentrum für Hochsensibilität in Buxtehude. Ihre vielseitigen Kompetenzen bringt sie ein als:

Buchtipp:

Fachbuch Hochsensibilität: Worauf es in der Begleitung Hochsensibler ankommt

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