Schlagwort: hochsenisibel

#54 Hochsensibilität als Ausdruck deiner Seele

Interview mit Nada Breidenbach

In diesem berührenden Interview zeigt uns Nada eine neue Sicht auf unsere Feinsinnigkeit, die uns noch leichter zu dem JA für uns führt. Sie erklärt einleuchtend, dass sich durch unsere Sensibilität unsere Seele ausdrückt, denn die Seele ist unser fühlende und wahrnehmende Teil. Je mehr die Seele entwickelt ist und zum Vorschein kommt, desto sensibler und sensitiver werden wir. Wir leben dann mehr unseren Seelenanteil als unseren Persönlichkeits – Anteil und nehmen mehr und mehr wahr, was über die fünf Sinnen hinaus geht. Das ist unsere Stärke!

Das sagt sie selbst:

Ich war mein ganzes Leben lang auf der Suche nach Lösungen, um

letztendlich Erfüllung zu finden.

Lösungen aus dem Leid herauszukommen –

aus Krankheiten, aus Problemen, aus dem Unglücklichsein.

Ich hab in die Welt geschaut und mich gefragt:

„Was soll das eigentlich hier?

Was ist der Sinn eines Lebens?“

Es musste doch mehr geben als nur das, was ich damals gesehen habe.

Auf dieser Suche nach Antworten, nach dem Sinn des Lebens, nach –

Wer bin ich?“ – nach –

Wie ist man natürlich glücklich –

wie kann man das Leben und alles genießen, wie ist man frei von

Wertungen, von Meinungen?

Welche Möglichkeiten gibt es, dass der Körper von alleine, natürlich,

gesund und heil ist?

Wofür gibt es die Krankheiten?

Wofür gibt es Kriege?

Wofür gibt es das Leiden? …“

– es musste doch hinter all dem einen Sinn geben…

Auf dieser Suche bin ich sehr, sehr vielen Lehrern, Lehren, Meistern,

Techniken, Wegen begegnet. Alle haben mich ein Stück näher gebracht;

aber nichts davon war komplett für mich. Nichts hat all meine Fragen

komplett beantwortet und meine Suche beendet –

mit einem Gefühl „bei mir Selbst zu Hause angekommen zu sein“ –

anhaltend – andauernd – endgültig.

Es fehlte ein ganz tiefes inneres Erleben von – alles ist wirklich gut.

Ich wusste es, aber es war nicht mit meinem ganzen Sein erfahrbar.

Diese Erfahrung habe ich erst 2008 gefunden, als ich zu Akram Vignan

kam, der Wissenschaft des stufenlosen Weges zur Selbst-Realisation.

Das Erleben, das mit dem Eintritt dort (der Zeremonie Gnan Vidhi)

begonnen hat, war dieses Gefühl von:

„Jetzt ist es komplett; die Suche ist vorbei“.

Die Sichtweise hat sich noch einmal auf eine sehr subtile und doch

essentielle Art und Weise verändert, die mir nur diese Wissenschaft Akram

Vignan ermöglicht hat.

Seitdem begleite ich Menschen die zu diesem Weg geführt werden. Ich

habe zusammen mit Uwe Bühler den gemeinnützigen Verein „Akram

Vignan Germany e.V. “ gegründet, um auch im deutschsprachigen Raum,

im westlich denkenden Raum, diese Wissenschaft unterstützend zu

verbreiten.

Ich freue mich darüber zu erzählen, weil ich weiß: letztendlich wartet jeder

auf diesen Moment zu 100% zu wissen „Wer ich wirklich bin“ und „Wer der

wahre Handelnde in dieser Welt ist“.

In diesem Sinne – Jai Sat Chit Anand – das Gewahrsein des Ewigen ist Glückseligkeit.

Dieses Glück des Wahren Selbstes, welches das Geburtsrecht eines jeden

ist, wünsche ich jedem von ganzem Herzen.

Wie auch immer ich darin unterstützend sein kann – dafür bin ich da.

Nada

Buchtipp: Eckhard Tolle: Eine neue Erde: Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung*

Kontakt:

http://www.akramvignan.de

http://www.akram-vignan.de

 

 

 

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#31 Abgrenzung – Grenzen im Außen setzen

Wie du dich empathisch abgrenzen kannst

Wenn von Abgrenzung die Rede ist, denken die meisten sich gegen andere abzugrenzen. Doch das ist erst möglich, wenn wir die eigenen Grenzen kennen und akzeptieren. Der erste Schritt zur Abgrenzung liegt also darin, mich selbst so gut kennenzulernen, um zu wissen, wo ich mich abgrenzen möchte. Manchmal fällt es uns sehr schwer, die Erwartungen der anderen an uns nicht zu erfüllen.

Solange wir denken, in irgendeiner Weise in Bezug auf Sensibilität mit anderen “mithalten” zu müssen, legen wir falsche Maßstäbe an uns an und überfordern uns. Eine solche Anforderung stürzt uns nämlich in eine Doppelbelastung: Das, was wir als Hochsensible leisten, können wir ja nicht abschalten, verlangen uns aber noch dazu alles ab, was andere leisten, die eben anders veranlagt sind.

Hochsensible Menschen sind oft qualitativ sehr leistungsfähig – mitunter quantitativ aber weniger leistungsfähig. Wir bringen eine bestimmte Qualität in die Welt, unsere Sensibilität ist oft unser besonderes Geschenk für die WElt. Doch wir können es nur nach außen geben und dieses Maß an Qualität erbringen, wenn wir unsere persönlichen Grenzen kennen. Das wäre eine Doppelbelastung, die jeden auf lange Sicht in die Knie zwingen würde. Und diese Grenze gilt es anzuerkennen.

Ein Satz der helfen kann ist: Ein NEIN zu meinem Gegenüber ist in der Regel ein JA für mich selbst.

Gleichzeitig gibt es eine wunderbares Kommunikationstool, das uns hilft, empathisch für uns und die anderen zu sprechen:

Die Gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg   Gewaltfreie Kommunikation *

Ich kann das Buch von Herzen empfehlen!

Abgrenzung – Grenzen oder Mauern?

Wenn wir uns unsere Grenze als eine Tür vorstellen, die wir schließen, aber auch wieder öffnen können, verliert das Wort Abgrenzung einen Großteil seines Schreckens!.

 

 

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