Schlagwort: Abgrenzung

#34 Selbstfürsorge für Hochsensible … und die Kraft der Verletzlichkeit

Interview mit Jenny Kobi

In diesem lebendigen Interview spricht Jenny von ihrem Weg aus einer Krise, auch mit liebevoller Abgrenzung, hin zu einem erfüllten Leben.

Als Friedenskriegerin und Gesundheitscoach steht sie im Dienste der Hingabe: Für Deine Selbstfürsorge – Dich gut um Deine Seele zu kümmern. Um Stress und Erschöpfung liebevoll zu begegnen. 
Ein leichtes, selbstbestimmtes Leben wird möglich!

Im Seelenwind Coaching überträgt sie Menschen deren Selbstverantwortung zurück – mit Fokus & Gelassenheit. Die Komponenten Authentizität, Körperachtsamkeit und heilsame Kommunikation werden begreifbar gemacht. Herzzentrierung gepaart mit Humor.

Wer wärst Du, wenn Du sein könntest, wer Du schon bist?

Was nährt Deine Seele?


Wie kannst Du ein Leben kreieren, das Deinen Bedürfnissen entspricht;

Dich träumen, wachsen, ankommen lässt?

www.jennykobi.de

Das sagt sie selbst:

Wie nutzt du deine Feinsinngkeit beruflich? Oder sonst in deinem Leben?     Balance innerhalb von Teams, Konflikte kommen schneller auf den Tisch, Menschen, die suizidal sind, vertrauen sich mir regelmäßig an

Hast du in bezug auf deine Feinsinnigkeit Fehler gemacht? Was hast du daraus gelernt?     viel zu vielen Menschen zu viel meiner Zeit geschenkt mit offenem Ohr und Herzen, aber das fühlte sich irgendwann tatsächlich an wie ein Fenster, das klemmt. Man will es zumachen und irgendwo findet doch noch immer ein Lebewesen Zugang oder Zugluft (im Sinne von zu viel Sinnesreizen).

Was war der beste Tipp, den du in Bezug auf Hochsensibilität bekommen hast?      Bedürfnisorientierung: schnelles Handeln, wenn Luft zu kalt, Licht zu grell, Umgebung zu laut etc. ist, nicht so lang rauszögern, bis man erschöpft ist

Buchtipp von Jenny:  Brené Brown Verletzlichkeit macht stark: Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden*

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#31 Abgrenzung – Grenzen im Außen setzen

Wie du dich empathisch abgrenzen kannst

Wenn von Abgrenzung die Rede ist, denken die meisten sich gegen andere abzugrenzen. Doch das ist erst möglich, wenn wir die eigenen Grenzen kennen und akzeptieren. Der erste Schritt zur Abgrenzung liegt also darin, mich selbst so gut kennenzulernen, um zu wissen, wo ich mich abgrenzen möchte. Manchmal fällt es uns sehr schwer, die Erwartungen der anderen an uns nicht zu erfüllen.

Solange wir denken, in irgendeiner Weise in Bezug auf Sensibilität mit anderen “mithalten” zu müssen, legen wir falsche Maßstäbe an uns an und überfordern uns. Eine solche Anforderung stürzt uns nämlich in eine Doppelbelastung: Das, was wir als Hochsensible leisten, können wir ja nicht abschalten, verlangen uns aber noch dazu alles ab, was andere leisten, die eben anders veranlagt sind.

Hochsensible Menschen sind oft qualitativ sehr leistungsfähig – mitunter quantitativ aber weniger leistungsfähig. Wir bringen eine bestimmte Qualität in die Welt, unsere Sensibilität ist oft unser besonderes Geschenk für die WElt. Doch wir können es nur nach außen geben und dieses Maß an Qualität erbringen, wenn wir unsere persönlichen Grenzen kennen. Das wäre eine Doppelbelastung, die jeden auf lange Sicht in die Knie zwingen würde. Und diese Grenze gilt es anzuerkennen.

Ein Satz der helfen kann ist: Ein NEIN zu meinem Gegenüber ist in der Regel ein JA für mich selbst.

Gleichzeitig gibt es eine wunderbares Kommunikationstool, das uns hilft, empathisch für uns und die anderen zu sprechen:

Die Gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg   Gewaltfreie Kommunikation *

Ich kann das Buch von Herzen empfehlen!

Abgrenzung – Grenzen oder Mauern?

Wenn wir uns unsere Grenze als eine Tür vorstellen, die wir schließen, aber auch wieder öffnen können, verliert das Wort Abgrenzung einen Großteil seines Schreckens!.

 

 

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