Schlagwort: Reize

#26 Wie dir Meditation nach Überreizung hilft und eine Überraschung

Wie hilft Meditation? Inspiration mit dem Podcastmacher

Ist dir manchmal alles zu viel? Zu laut, zu hell, zu grell und ein schwirrender Kopf?

Überreizung ist für viele hochsensible Menschen ein großes Problem. Reizüberflutung ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für einen Körperzustand, in dem dieser durch die Sinne so viele Reize gleichzeitig aufnimmt, dass sie nicht mehr verarbeitet werden können und bei uns zu einer psychischen Überforderung führen. Das erleben feinsinnige Menschen häufig im Alltag. Was kannst Du tun, wenn Du bereits übererregt bist? Anstatt es zu leugnen, akzeptiere es. Denke daran, dass es eine natürliche Körperreaktion und Prozess ist und dir zeigt, dass du wieder mit deiner Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu dir selbst zurückkommen kannst. Zum Beispiel mit Meditation. Und was genau ist Meditation?

Zu meditieren bedeutet ganz in dem aufzugehen, was du gerade machst, dir in diesem Moment ganz bewusst zu sein, ohne dabei in Gedanken oder Sorgen zu versinken, denn sonst entfernst du dich wieder von dem meditativen Zustand. Meditation ist ein „bei sich sein“, wörtlich übersetzt bedeutet es so viel wie sich zur Mitte hin ausrichten oder einen Zustand entspannter Aufmerksamkeit einzunehmen. Es gibt kein Ziel beim Meditieren, sondern einfach zu sein in dir, dich von den Reizen der Außenwelt und dem Trubel des Alltags in dich selbst zurückzuziehen und anzunehmen, was gerade da ist.

Und wie das auch ganz leicht im Alltag umzusetzen ist, erfährst du in dieser Podcastfolge.

Zudem ist es ein besondere Folge, weil Ishtiq, der Podcastmacher, erstmals vor dem Mikrofon erscheint, so dass du auch ihn besser kennenlernen kannst. Er stellt sich vor und bringt ein besonderes Geschenk zur Auflösung von Reizüberflutung für uns mit. Lass dich überraschen!

Wir freuen uns riesig über deine Kommentare und Bewertungen auf Itunes. Deine Bewertung auf Itunes für den Podcast hilft uns allen – das Wissen und das Verständnis für Hochsensibilität zu verbreiten und den Fokus auf die bereichernden Aspekte zu legen!
Die Anleitung dazu findest du hier.
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# 2 Hochsensibel – Was ist das überhaupt?

2. Hochsensibel – was ist das überhaupt?

Jeder Mensch besitzt hochsensible Anlagen.

Obwohl der Begriff Hochsensibilität schon einige Jahre durch die deutsche Sprache geistert, gibt es noch oft Unklarheiten was damit genau gemeint ist. In dieser Folge erfährst du etwas über die Merkmale der Hochsensibilität und warum es sich dabei um Wahrnehmung und Reize dreht. Mit offenen Sinneskanälen werden viele Reize aufgenommen. Diese verstärkte Reizaufnahme trifft im Körper auf eine weitere, ebenso intensivere körperliche und geistige Verarbeitung der Wahrnehmungsdetails. Bildhaft ausgedrückt fehlen feinsinnigen Menschen häufig Filter und eine dicke Haut, um vor äußeren Einflüssen geschützt zu sein. Sie sind durchlässiger für Energien, Stimmungen oder Schwingungen. Weil sie automatisch so viel aufnehmen, müssen sie viel verarbeiten und klagen deshalb häufig über Erschöpfungssymptome wie Müdigkeit, Lustlosigkeit, gereizte Nerven, Kopfschmerzen etc.  Das muss aber nicht sein. Es gibt Möglichkeiten, das Leben als hochsensibler Mensch zu genießen – in vielen Bereichen auch besonders zu genießen.

Ein Leben mit Hochsensibilität wird von vielen in dem Satz zusammen gefasst: “Ich war schon immer anders”. Dabei ist jeder Mensch anders. Und das ist etwas sehr bereicherndes für diese Welt. Aber viele, die sich von Hochsensibilität angesprochen fühlen empfinden das “Anderssein” als ein Fremdsein in dieser Welt. Und das resultiert aus einer ganz eigenen Art von Wahrnehmung, die – so legen es aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen nahe – in einer ebenso eigenen Art von Informationsverarbeitung im Gehirn begründet ist.

Die Thematik der Hochsensibilität ist noch nicht so lange in unserem Bewusstsein und in der wissenschaftlichen Forschung verankert. Deshalb kannst du dich selbst erforschen und deine Sinnes- Anlagen genau kennenlernen.

 

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